Barmstedt : Stadt will Bürgerservice verbessern

Zu Gast bei der FWB: Bürgermeisterin Heike Döpke, hier mit Michael Schönfelder.
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Zu Gast bei der FWB: Bürgermeisterin Heike Döpke, hier mit Michael Schönfelder.

Bürgermeisterin referiert bei FWB-Versammlung

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26. Juni 2014, 11:00 Uhr

Einen Blick in die Zukunft Barmstedts sowie ein verbesserter Bürgerservice waren nur einige Punkte, die während der Mitgliederversammlung der FWB im Humburg-Haus vor Kurzem auf dem Programm standen. Als Referentin war Bürgermeisterin Heike Döpke eingeladen . „Ich strebe eine moderne, leistungsstarke und kundenorientierte Verwaltung an“, sagte sie.

„Steht der Kunde im Rathaus noch im Mittelpunkt?“ fragte sie und gab gleich die Antwort: „Wir möchten den Bürgerservice verbessern, und der Empfangsbereich ist nicht optimal. Wir wollen einen Tresenbereich für kurze Belange einrichten, und einen abgetrennten Bereich für Kunden mit längerem Gesprächsbedarf schaffen, in dem auch das Einwohnermeldeamt für die bessere Gewährleistung des Datenschutzes sein wird“, so Döpke. Fragen der FWB-Mitglieder kamen zu Online-Formularen. „Wir haben die Internetseite der Stadt neu eingerichtet, arbeiten an Verbesserungen, sind für Tipps dankbar und werden auch die elektronische Beantragung ausweiten“, so Döpke.

Die Neugestaltung der Verwaltung sei schon eingeleitet worden. „Wir machen aus den bisherigen vier Ämtern drei, das Fachamt für Strategische Steuerung wird aufgelöst, dessen Leiter Michel Lantau wird büroleitender Beamter“, so Döpke. Das Fachamt für zentrale Dienste und Finanzen werde umorganisiert und die Stelle des in den Ruhestand gehenden Leiters nicht neu besetzt. Die Idee sei die Zentralisierung der Aufgaben. „Die Forderung, keine Stellen zusätzlich einzurichten, ist präsent“, so Döpke. Allerdings kämen Aufgaben von Kreis und Land, die Arbeitszeit kosten. Zudem sei die Anzahl der Asylbewerber steigend.

Zum Thema Barmstedt meinte sie: „Wir wollen die Entstehung des Stadtmarketings verwaltungsmäßig begleiten.“ Gewerbe, Wohnbebauung, auch sozialer Wohnungsbau und altersgerechtes Wohnen, Verkehr und Infrastruktur – alles greife ineinander. „Als Pendler versuche ich, in Barmstedt einzukaufen, aber ab Sonnabendmittag ist hier tote Hose, da müssten die Einzelhändler über bessere Öffnungszeiten nachdenken“, kam eine Kritik. Ein Vorschlag: „Das Elektroauto hat Zukunft, eine Aufladestation einzurichten, wäre sinnvoll.“

Döpke betonte am Ende: „Die Verwaltung macht Vorschläge, der politische Wille ist ausschlaggebend. Ich möchte gut mit allen politischen Parteien an der Umsetzung der Ziele arbeiten.“

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