Barmstedt : Sporthallen: „Ende nicht absehbar“

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Die Suche nach der Ursache für den Wasserschaden in den Barmstedter Sporthallen an der Schulstraße dauert an. Wann das Beweissicherungsverfahren, das im vorigen Jahr begann, endet, ist laut Verwaltung nicht abzusehen.

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28. Mai 2015, 10:00 Uhr

Barmstedt | Die Suche nach der Ursache für den Wasserschaden in den Barmstedter Sporthallen an der Schulstraße dauert an. Wann das Beweissicherungsverfahren – das im vorigen Jahr begann – beendet werde, sei nicht abzusehen, sagte Fachamtsmitarbeiter Peter Knaak am Dienstagabend während der Sitzung des Hauptausschusses und kündigte an: „Als nächstes wollen die Gutachter noch Proben von unter dem Boden ziehen.“

Den jüngsten Vor-Ort-Termin mit den Gutachtern hatte es in der vergangenen Woche gegeben, wie Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) mitteilte. Dabei seien neue Schäden entdeckt worden – und zwar „untypisch große Setzrisse von etwa einem halben Zentimeter“, wie Knaak erläuterte. Da es sich aber um einen neuen Schaden handle, „wird das Beweissicherungsverfahren dadurch nicht verzögert“. Stadtrat Ernst-Reimer Saß (CDU) erklärte, laut Aussage eines Gutachters „könnten die Setzrisse auch etwas mit der Feuchtigkeit zu tun haben“.

Nach Informationen unserer Zeitung hat sich bei den Untersuchungen außerdem herausgestellt, dass ein Fallrohr vom Dach in die Wand hinein-, aber nicht wieder hinausgelegt worden sei – was eventuell die Wasserschäden verursacht haben könnte. Die Verwaltung wollte das auf Anfrage nicht bestätigen. Die Ergebnisse der Untersuchungen stünden noch aus, hieß es. Was Knaak im Ausschuss auf Nachfrage von Peter Gottschalk (FWB) bestätigte: „Es gibt noch nichts Konkretes.“

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