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„Bevern runs“ startet wieder durch : Sport Team nimmt wieder am „Lauf zwischen den Meeren“ teil

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Erneut starten die Sportlerinnen und Sportler zum Lauf zwischen Nord- und Ostsee.

shz.de von
erstellt am 19.Apr.2017 | 16:00 Uhr

Bevern | Sie laufen 95,5 Kilometer von Husum an der Nordsee nach Damp an der Ostsee und durchqueren dabei Schleswig-Holstein: Die Gruppe „Bevern runs“ nimmt am 20. Mai mit zehn Teilnehmern wieder am „Lauf zwischen den Meeren“ teil. Zehn Abschnitte gilt es zu bewältigen. Zum dritten Mal ist das Team mittlerweile beim Staffellauf dabei. Im vergangenen Jahr hatten sie es geschafft, die Gesamtstrecke in unter neun Stunden zu bewältigen. In diesem Jahr sind dabei gleich mehrere neue Läufer am Start.

Jan Boysen hatte vor Kurzem zur Lagebesprechung eingeladen. „Einige Läufer sind uns kurzfristig weggebrochen, wir haben aber neue gewinnen können“, berichtete er. Das Treffen diente auch dazu, sich zu beschnuppern. Man kenne sich im Dorf, allerdings einige nur vom Sehen, so Boysen. Marc Greve zum Beispiel sei von ihm angesprochen worden. „Er sah mich im Dorf laufen“, sagte er. „Ich habe jeden angesprochen, der hier in Bevern gelaufen ist“, ergänzte Boysen lachend.

Greve sagte zu, er lief bereits beim Barmstedter Stadtlauf fünf Kilometer. Die paar Kilometer mehr seien wohl auch zu schaffen, hatte er sich überlegt. Heiko Neufeldt sagte ebenfalls zu. Er lief bei der Veranstaltung bereits zweimal in einem anderen Team. Neu dabei ist auch Claudia Timm. Sie hatte sich freiwillig gemeldet. „Ich laufe acht Kilometer, da schaffe ich auch zehn“, sagte sie zuversichtlich. Meike Weitzel läuft in diesem Jahr zum zweiten Mal mit. Vor dem Lauf schaut sie sich die Strecke jeweils genau an. „Das ist eine gute Idee, das mache ich auch“, so Timm.

700 Teams aus ganz Europa

Der Lauf sei eine tolle Erfahrung, berichtete Boysen. Es würden 700 Teams aus ganz Europa à zehn Personen teilnehmen. Also 7000 Läufer, die jeweils knapp zehn Kilometer laufen. „Der Teamgedanke zählt“, sagte er. Schließlich arbeiteten alle Hand in Hand. Das Ereignis muss logistisch organisiert werden. Für wen ist welche Strecke optimal? „Die Abschnitte variieren etwas in der Länge, einige sind hügelig“, so Boysen. Die Hügel sind für den einen Berge, längere Strecken für den anderen zu anstrengend. Mit wie vielen Autos fahren sie dorthin?

Auch die Übergabe des Staffelstabs müsse gut geplant sein. „Bei dem großen Andrang muss man den eigenen Läufer rechtzeitig sehen“, so Boysen, der schon erlebt hat, dass Läufer aus anderen Gruppen ankamen und den Stab nicht weitergeben konnten, weil niemand auf sie wartete oder die beiden Gruppenmitglieder sich nicht fanden. Am Ziel wollen alle die letzten Meter mit dem Schlussläufer gemeinsam laufen und dabei die Bevern-Fahne über die Linie tragen. „Viele Teams organisieren sich wie wir. Und der Andrang ist bei jeder Etappe groß, auch Parkplätze sind Mangelware“, so Boysen.

Der Aufwand zahle sich aber aus: „Die Strecken sind so schön, man läuft an der Schlei vorbei, am Flugplatz Jagel, an tollen Landschaften“, berichtete Boysen. In jeder Ortschaft würden die Bewohner ein Fest feiern und den Läufern zujubeln. Bis dahin will die Gruppe intensiv trainieren. Schließlich sei auch der Ehrgeiz da, die Zeit von 8 Stunden, 39 Minuten und 49 Sekunden aus dem vergangenen Jahr ein wenig zu unterbieten. Aber vor dem Ehrgeiz soll der Spaß stehen, sind sich die Beverner Sportler einig.

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