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Stadtmeisterschaft Barmstedt : Spiel und Spaß beim Hallenfußball

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

20 Mannschaften kämpfen vor 400 Zuschauern um den SSV-Pokal. Künftig sollen weniger Teams antreten.

shz.de von
erstellt am 17.Feb.2015 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Nach mehrjähriger Unterbrechung hat der SSV Rantzau am Wochenende wieder die beliebte Stadtmeisterschaft im Hallenfußball veranstaltet. 20 Mannschaften fanden sich in den Sporthallen an der Schulstraße ein, um sich vor einer Kulisse von etwa 400 Zuschauern zu messen. Dabei trafen Teams mit deutlich unterschiedlichem Niveau aufeinander, was vom Ausrichter aber auch gewollt war. So kämpften beispielsweise Spaß-Kicker vom „SC Valentinstag“ und „SV Atemnot“ gegen Gegner, die es ernster meinen und im übertragenen Sinne einer anderen „Liga“ angehören.

Das Turnier bestand aus einer Vorrunde, bei der jedes Spiel acht Minuten dauerte und der „Weizen vom Streu“ getrennt wurde, sowie einer „Runde der letzten 16“. Dabei bot sich für die Zuschauer ein ungewöhnliches Bild, denn die Spaß-Mannschaften hatten sich teilweise bunt kostümiert – so, als kämen sie gerade vom Fasching. Dass jeder Spieler sein Bestes gab  und mit vollem Einsatz kämpfte, versteht sich von selbst – es ging ja auch um den großen SSV-Pokal. Den errang nach packenden Begegnungen schließlich „join 2game“. Zuvor hatte der SC Heide gegen „Atemnot“ im Viertelfinale mit 27:26 im Elfmeterschießen gewonnen.

Die Pokalübergabe erfolgte während einer großen After-Show-Party vor rund 100 Gästen im SSV-Heim. Der stellvertretende SSV-Vorsitzende Günter Thiel zeigt sich erfreut, dass das Turnier reibungslos über die Bühne ging. Es habe keine unangenehmen Vorfälle und keine Verletzten gegeben, berichtete er gegenüber unserer Zeitung. Die Spiele seien fair und sportlich verlaufen. Wie sieht  die Zukunft der Barmstedter Stadtmeisterschaft aus? „Es ist wahrscheinlich, dass wir die Zahl der  Mannschaften reduzieren werden: 20 sind  zuviel“, bilanzierte Thiel. Welchen Charakter das Turnier in Zukunft annehmen soll – ob mehr Freizeit- oder stärker spielende Kicker vertreten sein werden – sowie über weitere offene Fragen entscheidet der SSV Rantzau in Kürze.

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