Haushalt 2018 : Sparrieshoop baut Schulden ab

Der Finanzausschuss in Sparrieshoop bewertet die Entwicklung des Haushalts als positiv.
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Der Finanzausschuss in Sparrieshoop bewertet die Entwicklung des Haushalts als positiv.

Die Gemeinde rechnet mit einem Jahresüberschuss von mehr als zwei Millionen Euro.

shz.de von
10. Januar 2018, 16:30 Uhr

Sparrieshoop | Sparrieshoop Die Zahlen des Sparrieshooper Haushalts für 2018 können sich sehen lassen. Die Gemeinde rechnet mit einem Jahresüberschuss von über zwei Millionen Euro. Ebenso positiv: Die Entwicklung des Eigenkapitals. Am Jahresende stehen knapp 13 Millionen Euro in den Büchern der Gemeinde. 

Nicht nur mit diesen Zahlen zeigte sich der Finanzausschussvorsitzende Stephan Kamp (SPD, Foto) zufrieden, sondern auch mit der Entwicklung der Kreditaufnahmen und Tilgungsleistungen. Für das laufende Jahr sind Tilgungsleistungen von 900000 Euro geplant und keine neuen Kreditaufnahmen. Am Jahresende belaufen sich die Sparrieshooper Schulden dann auf knapp 1,6 Millionen Euro. Auf den einzelnen erwachsenen Sparrieshooper herunter gerechnet: 532 Euro.

Im Rahmen der Vorstellung der Eckdaten des Haushalts für 2018 ging Kamp auch auf die Ziele der Gemeinde Sparrieshoop für die nächsten vier Jahre ein. Der Ausbau und die Sicherstellung der gemeindlichen Infrastruktur sowie die sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung zählen ebenso dazu, wie der Erhalt der politischen Eigenständigkeit.

Als konkrete Vorhaben benannte Kamp unter anderem die Herrichtung von Containerstellplätzen, die Fortsetzung der Erschließung des Bebauungsplans Nummer 14, die Fortsetzung der Errichtung des Dorfparks und Errichtung eines Jugendhauses. Den  Ortsentwicklungsplan bezeichnete der Finanzausschussvorsitzende als Basis der Pläne.

Joachim Naumann (CDU) ergänzte, dass in den Vorjahren der Anteil der Einkommensteuer für Sparrieshoop nicht gut war. Mittlerweile sei dieser Anteil besser geworden und von 1,2 Millionen Euro (2014) auf 1,8 Millionen Euro (2018) gestiegen. Hans-Jürgen Haack (FWG) merkte an, dass die Gemeinde auf „großem Fuß“ lebt. „Wir müssen die Kosten beachten und sparen. Der Haushalt ist zufriedenstellend, aber zwei Ausgabenposten sind von der FWG nicht gewollt. Deshalb enthalten wir uns bei der Abstimmung“, so Haack. Am Ende stimmten elf Gemeindevertreter für den Haushalt bei vier Enthaltungen. 

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