Sparrieshoop : Sozialverband braucht Nachwuchs

Im Amt bestätigt: der Vorstand des SoVD in Sparrieshoop.
Im Amt bestätigt: der Vorstand des SoVD in Sparrieshoop.

Der Ortsverein Sparrieshoop bestätigt seinen Vorstand. 50 Mitglieder waren zu der Jahreshauptversammung vor Kurzem gekommen.

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25. März 2014, 13:00 Uhr

Der alte Vorstand des Sozialverband Deutschlands (SoVD), Ortsverein Sparrieshoop, ist auch der neue. Ausgesprochen einmütig und zügig bestätigten die über 50 Anwesenden die Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern.

Einzig der Posten des Schriftführers wurde mit Heide Pursche neu besetzt. Der bisherige Amtsinhaber Gerd Sternberg stellte sich aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl. Pursche wird damit künftig sowohl als zweite stellvertretende Vorsitzende, als auch als Schriftführerin fungieren. Sternberg wurde vom ersten Vorsitzenden Dieter Wenskat mit einer besonderen Flasche Schnaps verabschiedet. „Wir haben über sechs Jahre uns oft getroffen und Kaffee getrunken. Nur eines haben wir nie gemacht, einen kleinen Schnaps getrunken. Vielleicht bietet sich jetzt ja mal eine Gelegenheit“, sagte Wenskat schmunzelnd, als er Sternberg die Flasche überreichte.

Bevor sich die Mitglieder mit den Vorstandswahlen auseinandersetzten, standen zunächst Grußworte und Berichte auf der Tagesordnung.
Sparrieshoops Bürgermeister Günter Korff nutzte die Gelegenheit, um den Stellenwert des SoVD hervorzuheben: „Der SoVD ist ein sehr großer Verein. Er hat in Deutschland über 560 000 Mitglieder und es werden immer mehr. Das zeigt, dass die Anforderungen an den Verein riesengroß sind. Ich bin sehr froh, dass wir den SoVD in unserem Dorf haben.“ Korff wies auch darauf hin, dass der SoVD nicht nur ein Verein für Menschen im Alter „60 plus“ ist, sondern sich auch für Jugendliche und Familien einsetzt.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende des SoVD Gerhard Renner wiederum nutzte die Gelegenheit, um einige aktuelle Themen des SoVD wie Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und an Bahnhöfen, das Rentenniveau, die Pflegeversicherung zu beleuchten. „Wir setzten uns überall dort ein, wo wir gefragt sind und wo wir meinen, uns einmischen zu müssen“, so Renner.

Er machte aber auch deutlich, dass nicht alle Träume realisierbar sind. „Es ist wichtig, die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende. Renner verglich anschließend die Mitgliederzahlen der politischen Parteien mit denen des SoVD im Kreis Pinneberg: „Die Parteien haben zusammen rund 4500 Mitglieder, der SoVD über 120 000. Das ist eine beträchtliche Kraft, die wir intensiv nutzen müssen.“

Den Grußworten schloss sich der Bericht des Vorsitzenden des Sparrieshooper Ortsverbandes Dieter Wenskat an. Er blickte kurz auf die Veranstaltungen des vergangenen Jahres zurück. Die Veranstaltungen waren eine gelungene Mischung aus informativen Vorträgen und geselligem Beisammensein. Gleichzeitig bedankte er sich bei seinen Vorstandskollegen für die gute und effektive Zusammenarbeit sowie bei allen Sponsoren, die die Arbeit 2013 finanziell unterstützt haben. Abschließend sagte Wenskat mit Blick auf die Altersstruktur des Vereins: „Wir brauchen Nachwuchs! Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein. Das ist der Mittelpunkt unseres Strebens. Bitte sprechen sie mit ihren Kindern!“
 

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