Langeln Open Air : So kracht es richtig in der Provinz

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Bei ihnen spürt man Benzin im Blut: Die Hamburger Gruppe Hardbone begeisterte mit ihrem Auftritt die Fans.
Bei ihnen spürt man Benzin im Blut: Die Hamburger Gruppe Hardbone begeisterte mit ihrem Auftritt die Fans.

1500 Besucher feierten auf dem Gelände am Beekmoor beim 10. Langeln Open Air mit 14 Bands aus dem In- und Ausland. Das Festival war ausverkauft.

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08. Juli 2019, 16:00 Uhr

Langeln | Ein heißes und überaus lautstarkes Sommerfest trotz einer eher durchwachsenen Witterung bei nur mäßig warmen Juli-Temperaturen erlebten 1500 Rock-Fans aus Nah und Fern am Samstag am Rande der Gemeinde Langeln, als auf dem Veranstaltungsgelände Zum Beekmoor 2 die zehnte und restlos ausverkaufte Ausgabe des Langeln Open Air (L. O. A.) über die dortigen zwei Bühnen fegte. Von 13 Uhr bis nach Mitternacht sorgten insgesamt 14 Bands für eine nahtlose Beschallung der Besucher, die das Jubiläum so richtig abfeiern wollten und sollten.

Die Fans zeigten sich durchweg bestens gelaunt.
Ulf Marek
Die Fans zeigten sich durchweg bestens gelaunt.

„Das L. O. A. ist auch nach zehn Jahren immer noch absolut top. Die Bandauswahl lässt erneut keine Wünsche offen“, lobte Peter Czernay (35) aus Elmshorn den dezibellastigen Musikreigen, bei dem ihn vor allem die Gruppe Kahuna interessierte. Die fünfköpfige Alternative-Rock-Band kommt ebenfalls aus der Krückaustadt und ist mittlerweile nicht nur in der Region zu einem Begriff geworden. Durch viele Auftritte – unter anderem beim Elmshorner Hafenfest und dem Kranhaus-Open-Air – konnten sich die jungen Musiker bereits einen festen Fan-Stamm erspielen, der sich auch beim Langelner Auftritt überaus deutlich bemerkbar machte.

Alte Bekannte und Langeln-Newcomer

Nicht verwunderlich, denn auch diesmal bot die Gruppe einen rundum gelungen Gig – voller Energie und einer dramaturgisch gut zusammengestellten Songauswahl. Doch der Auftritt von Kahuna sollte nicht das einzige Highlight bleiben, das den Fans gefallen sollte, denn der Veranstalter hatte natürlich vorgesorgt: Das Line-Up präsentierte neben „alten Bekannten“ wie Wasted Roads oder Crossplane auch neue Acts, die für gehörige Power sorgten. Ganz voran die Band Dog Eat Dog aus den U.S.A., die zum Abschluss als Headliner das Festival mit einem furiosen Auftritt beendete.

Die Elmshorner Band Kahuna konnte mit ihrem Alternative-Rock auch in Langeln die Fans überzeugen.
Marek
Die Elmshorner Band Kahuna konnte mit ihrem Alternative-Rock auch in Langeln die Fans überzeugen.
 

„Wer Rockmusik liebt, wird beim Langeln Open Air bestens bedient. Teilweise nicht so bekannte Gruppen überraschen dabei jedes Mal mit einer unglaublichen spielerischen Qualität. Das ist wirklich klasse und für das L.O.A. einmalig“, sagte Thorsten Werner (45) aus Kaltenkirchen, der gemeinsam mit seinen Freunden Erich Jensen (43) und Wilfried Tank (29) angereist war, um vor allem die Hamburger Band Hardbone „live on stage“ miterleben zu können.

„Hardbone ist eine Hammerband, bei der der Rock ’n’ Roll nach Benzin riecht. Ich habe die schon mal vor ein paar Jahren hier in der Nähe bei einem Biker-Fest in Heede erlebt. Seitdem sind sie noch besser geworden. Toll, dass sie diesmal beim L. O. A. dabei waren – so kracht es richtig in der Provinz“, freute Werner sich.

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