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Brande-Hörnerkirchen : So kaputt ist die Landesstraße 112

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Absackender Asphalt und Schäden an der Fahrbahndecke: Die Landesstraße 112 (L112) zwischen Groß Offenseth-Aspern und Brande-Hörnerkirchen ist dringend sanierungsbedürftig.

shz.de von
erstellt am 03.Okt.2014 | 15:00 Uhr

Dass viele Straßen in Schleswig-Holstein nach mehreren eisigen Wintern in einem bedauerlichen Zustand sind, ist unbestritten. Mit Hilfe eines umfangreichen Sanierungsprogramms will die Kieler Landesregierung bis Ende 2017 die Infrastruktur wieder auf Vordermann bringen. Doch längst nicht alle maroden Straßen wurden in das Programm aufgenommen. So beispielsweise die L112 von Brande-Hörnerkirchen in Richtung Barmstedt. Und das, obwohl der Straßenbelag an einigen Stellen um mehr als zehn Zentimeter weggesackt ist. Nun will sich die örtliche CDU mit Hilfe „ihres“ Landtagsabgeordneten Peter Lehnert des Problems annehmen.

Ein erster Ortstermin fand bereits im Abschnitt Barmstedter Straße/Einmündung Kreuzweg statt. „Die Straße ist sehr stark frequentiert, da sie als Zubringer zur A 23 dient“, sagte Hökis CDU-Chefin Claudia Tellermann. Die Schäden an der Asphaltdecke seien derart gravierend, dass an einigen Stellen bereits Tempo 70 oder gar 50 gelte. „Das deutet darauf hin, dass die Fahrbahnschäden von der Landesregierung erkannt wurden“, folgert Tellermann. Umso erstaunter sei sie, dass die Straße nicht ins Sanierungsprogramm aufgenommen wurde.

Lehnert versprach, sich in Kiel der Problematik anzunehmen, forderte aber gleichzeitig „politischen Druck“ durch die Kommunalpolitik. Gemeinden, Amtsausschuss und Kreistag müssten sich ebenfalls für eine Sanierung der L 112 zwischen Brande-Hörnerkirchen und der K 18 stark machen. Nun soll zuerst die Gemeindevertretung Hörnerkirchen mit ins Boot geholt werden. Eine entsprechende Resolution hat die CDU bereits auf den Weg gebracht. Darin heißt es: „Fahrbahnsenkungen und aufgerissene Schadstellen im Asphalt gefährden jede Fahrt und damit das Leben der Verkehrsteilnehmer.“ Die notwendige Sanierung müsse „bis spätestens Winter 2015 durchgeführt“ werden.

 

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