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Barmstedter Zeitung

12. Dezember 2017 | 11:55 Uhr

So kämpfen sie um Stimmen

vom

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 01:14 Uhr

Barmstedt | Es sind vier. Gefühlt sind es bei den meisten Barmstedtern aber vermutlich nur drei. Denn Stefan Haupt macht sich rar im Kampf um das Bürgermeisteramt. Kein Plakat, kein Hausbesuch, kein Infostand, keine Internetseite. "Meiner Linie treu bleibend, sehe ich weiterhin davon ab, die Barmstedter Wähler durch Plakate oder aufdringliche Hausbesuche zur Stimmabgabe zu bewegen", begründet der unabhängige Kandidat seine Zurückhaltung. Er wolle aber durchaus mit interessierten Bürgern ins Gespräch kommen, wofür er ihnen anbietet, ihn telefonisch unter (0 41 23) 92 97 59 zu kontaktieren. "Ich rufe auch gern zurück." Auch Flyer werde er noch verteilen, kündigt er an.

Das hat Ortwin Schmidt (CDU) bereits getan. Außerdem klapperte er am eifrigsten Barmstedts Straßen ab: Ungefähr 3000 Hausbesuche hat er seit Anfang Januar absolviert. "Ich bin in Barmstedt quasi einmal rum." Die Resonanz sei sehr positiv gewesen, wobei die meisten Besuche sich auf wenige Minuten beschränkten. "Zweimal wurde mir aber sogar ein Stück Torte angeboten." Was er nur einmal angenommen habe, wie er schmunzelnd ergänzt. Seit Anfang April steht Schmidt zudem sonnabends am CDU-Stand auf dem Marktplatz, "und als ich Urlaub hatte, auch donnerstags auf dem Wochenmarkt". 45 kleinere und 15 große Wahlplakate hat er aufgestellt, und auch im Internet ist er mit einer eigenen Seite vertreten.

Das Internet werde überschätzt, meint Jörg Dittmer (unabhängig). "Das ist nicht spielentscheidend." Eine eigene Seite hat er dennoch, konzentriert sich aber auf andere Aktivitäten. So hatte er die Barmstedter zu vier Gesprächsnachmittagen und zwei ,Bunten Abenden eingeladen, aus denen heraus er sein Wahlprogramm entwickelt habe. Hausbesuche will er in der kommenden Woche starten, sie aber auf die Neubaugebiete begrenzen. "Meine Unterschriftensammlung hat schon etliche Gespräche ergeben." Außerdem will er an alle Barmstedter Haushalte Flyer verteilen und steht seit zwei Wochen an jedem Sonnabend und Donnerstag mit einem Infostand auf dem Marktplatz.

Dort steht seit mehreren Wochen an beiden Tagen auch die von der SPD nominierte Heike Döpke (parteilos). Als auswärtige Bewerberin - Döpke lebt in Rodenberg - war sie bisher nicht ständig in Barmstedt. Dennoch hat sie mit Vertretern von etwa 35 Vereinen und Verbänden gesprochen sowie rund 1000 Barmstedter zu Hause besucht. Die Resonanz sei "fast nur positiv" gewesen. "Nur zwei oder drei Leute wollten nicht mit mir reden." Die Besuche seien in der Regel aber kurz, "denn ich will die Leute ja nicht lange aufhalten". Döpke hat 50 Wahlplakate aufgestellt, will in den kommenden Tagen 1500 Flyer verteilen und hat ebenfalls eine Internetseite - die "sehr gut besucht wird".

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