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Jahresrückblick : So hat Barmstedt den 875. Geburtstag gefeiert

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Zahlreiche Veranstaltungen lockten in diesem Jahr zehntausende Besucher in die Schusterstadt.

shz.de von
erstellt am 29.Dez.2015 | 11:48 Uhr

Barmstedt | Mit mehreren großen Veranstaltungen anlässlich des 875. Geburtstags hat Barmstedt in diesem Jahr Zehntausende Besucher in die Stadt gelockt. Als größte Besuchermagneten erwiesen sich der erstmals auf vier Tage erweiterte Stoppelmarkt Mitte August und – einmal mehr – der Weihnachtsmarkt Ende November. Auch die Stadtwette, die der NDR im Rahmen der Sommertour am 1. August in Barmstedt durchführte, zog die Massen an. Dass die Stadt letztlich verlor, war dabei sekundär. 1750 Einwohner hatten sich zu 875 Paaren zusammenfinden müssen – doch nach 681 Paaren war die Zeit abgelaufen. Zur „Strafe“ mussten Bürgervorsteher Christian Kahns und Bürgermeisterin Heike Döpke in Sumoringerkostümen Cha-Cha-Cha tanzen.

Am 30. und 31. Mai kamen Fitness-Fans bei den Sporttagen auf ihre Kosten, zu denen der SSV Rantzau, der BMTV und der FC Heede eingeladen hatten. Am 21. Juni machten sich mehr als 100 Biker auf den Weg nach Barmstedt, um dort am ersten Motorradgottesdienst teilzunehmen, den Bäckermeister Marc Hütter initiiert hatte. Für Pflanzenfreunde hatte der Eigentümerschutzverein Haus  &  Grund den ,Tag der offenen Gärten’ ins Leben gerufen. 22 Hausbesitzer aus Barmstedt und Umgebung öffneten am 28. Juni ihre grünen Oasen.

Auch kulturell wurde im Geburtstagsjahr einiges geboten. Anlässlich des Jubiläums suchte die Stadt ein Logo und rief einen Wettbewerb aus. Der Siegerentwurf stammte von Maike Stang. Das Tourismusbüro initiierte darüber hinaus einen Musikwettbewerb, um den Barmstedt-Song zu finden. Mit „Meine Stadt“ setzte die junge Band „Soundstory“ sich gegen 18 Mitstreiter durch. Am ersten September-Wochenende fanden die Kreiskulturtage in Barmstedt statt. An 18 Orten im Stadtgebiet konnten die Besucher kulturelle Veranstaltungen besuchen. Höhepunkt war das von Künstlerin Karin Weißenbacher organisierte Lichterfest, bei dem die Gebäude auf der Schlossinsel in leuchtenden Farben angestrahlt wurden. Ein ähnliches „Fest für die Sinne“ boten 30 Bäckerlehrlinge der Beruflichen Schule Elmshorn zahlreichen Besuchern der Kommunalen Halle: Sie errichteten dort am 26. November das größte essbare Knusperhaus der Welt. Am Donnerstag, 7. Januar, darf das 2,50 Meter hohe Bauwerk aus Lebkuchenteig offiziell abgeknuspert werden.

Einen Flop gab es im Jubiläumsjahr auch: Die Barmstedt-Card, die den Nutzern als Kreditkarte dienen und in örtlichen Geschäften Rabatte gewähren sollte, kam nie zum Einsatz. Sie wurde vorher mangels Nachfrage eingestellt.

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