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Kinderstadt Barmstedt : So geht das mit der Demokratie

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

125 Kinder leben seit gestern in der „Kinderspielstadt Auenland" auf dem Gelände der Barmstedter Albert-Schweitzer-Schule. Heute wählen Bewohner den Bürgermeister des Auenlands.

shz.de von
erstellt am 08.Okt.2013 | 12:00 Uhr

Das Gelände der Barmstedter Albert-Schweitzer-Schule ist in diesen Tagen eine Stadt. Während der Ferienaktion „Kinderspielstadt Auenland“ ist das Areal in dieser Woche Heimat von 125 Kindern aus Barmstedt und Umgebung. In den zwei Schulgebäuden, den Turnhallen und auf dem Außengelände der Einrichtung wird nun Stadtalltag in Miniatur gelebt.

Die Kinder von acht bis zwölf Jahren sollen spielerisch lernen, wie eine Stadt und in ihr eine Demokratie funktioniert. Heute stehen deshalb unter anderem die Bürgermeisterwahlen auf dem Programm. Ansonsten werden die Bürger in den kommenden Tagen hauptsächlich ihren Berufen nachgehen, denn im Auenland herrscht, laut Mitorganisatorin Susanne Golditz, Vollbeschäftigung. Ob Tellerwäscher, Müllabfuhr, Sanitäter, Handwerker, Presse, Polizei oder Feuerwehr – die Kinder konnten sich im Vorfeld für eine Branche entscheiden.

Die Kinderspielstadt, die von einem Team des Elternvereins des Kindergartens Rasselbande organisiert wird, gibt es in diesem Jahr zum zweiten Mal. Erwachsene halten sich während der Aktionstage überwiegend im Hintergrund. Viele der ehrenamtlichen Helfer sind selbst noch minderjährig.

Für Freitag plant die Stadt, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Ab 15 Uhr kann man sich ein Bild von ihr machen. Golditz: „Herzlich eingeladen sind natürlich die vielen Spender, die uns mit Material und Geld bei der Aktion geholfen haben.“

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