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Frühjahrsmarkt : So feiert Barmstedt den Frühling

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Flohmarkt, Karussells und Oldtimer lockten viele Besucher in die Innenstadt.

shz.de von
erstellt am 18.Apr.2016 | 13:00 Uhr

Barmstedt | Tage lang ist Barmstedt im Ausnahmezustand. Es ist Frühjahrsmarkt – einer der Höhepunkte im Jahresablauf der Schusterstadt.

Den Auftakt des traditionellen Frühjahrsmarkts bildete der Flohmarkt, organisiert vom Handels- und Gewerbeverein (HGB), bei dem jeder sich beteiligen konnte. Um die 80 Stände waren in der für den Verkehr gesperrte Reichenstraße aufgebaut. Bücher stapelten sich in die Höhe, Playmobilkartons ebenso. Porzellan-Nippes und Butterdosen, Muscheln und Spielzeug und vieles mehr wurde angeboten. Die Studentin Friederike Schmidt trennte sich von ihren Kinder- und Jugendbüchern. Johanna (12) und Aimee (11) verkauften DS-Spiele, Kassetten und Kuscheltiere. Danny (6) erwarb einen Betonmischer. Die drei Euro bezahlte er stolz von seinem Taschengeld.

Der Frühjahrsmarkt lockte trotz unbeständigen Wetters Besucher aus Barmstedt und dem Umland an. An den Nachmittagen bestimmten Familien das Bild. Nele (4) wollte sich unbedingt im Twister durch die Luft schwingen lassen. Sie konnte ihren Papa Jens überreden, mit ihr einige Runden zu drehen. „Ich hatte keine Angst, er schon“, strahlte sie beim Aussteigen. Helmut Heine aus Osterhorn schlenderte mit Enkelin Anne (12) über den Markt und spendierte ihr eine Portion Pommes. Jamie (8) traf mit der Armbrust etliche Ballons und suchte sich einen großen Ball aus. Die beiden Johannas (8) warfen Dosen um und suchten sich je eine Seifenblasenmaschine aus, Karim und Henry eine Tröte und Hüpfspirale.

Am Abend des ersten Markttages füllte dieser sich nur zögerlich. Die Oldtimermeile am Sonntag war dagegen sehr gut besucht. Die chromblitzende Parade löste Begeisterung aus. Etwa der antike Mercedes. „Der ist irre, den kennt man sonst nur aus Filmen“, sagte eine Besucherin. Beim Anblick des Borgward von 1959 schwärmte Helmut Rode: „Autos der Marke habe ich als Kfz-Mechaniker noch repariert.“ Aufsehen erregte auch der DDR-Krankenfahrstuhl (1978) von Manfred Müller.

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