Barmstedt : Skulpturenpark zieht Blicke auf sich

Ein Raubtier als Attraktion auf der Schlossinsel-Wiese: der Gepard aus Schraubenmuttern, hergestellt von Metallbildhauer Diedel Klöver.
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Ein Raubtier als Attraktion auf der Schlossinsel-Wiese: der Gepard aus Schraubenmuttern, hergestellt von Metallbildhauer Diedel Klöver.

„Einzigartig im Kreis Pinneberg“: Großer Besucherandrang herrschte zur Eröffnung der Kunstausstellung auf der Barmstedter Schlossinsel.

shz.de von
10. Juni 2014, 10:00 Uhr

Barmstedt | Großes Lob für den Barmstedter Skulpturenpark: „Die Ausstellung ist die beste Werbung für Barmstedt“, sagte Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) anlässlich der Eröffnung des Skulpturenparks am Sonnabend auf der Schlossinsel. Kreispräsident Burkhard Tiemann schwärmte: „Der Park ist einzigartig im Kreis Pinneberg und hat bereits Kultcharakter.“ Skulpturen seien etwas Besonderes, im Gegensatz zu anderen Kunstwerken könnten sie mit allen Sinnen erfasst werden. Und Karin Weißenbacher, künstlerische Leiterin, meinte: „Wir haben erneut eine wunderbare Ausstellung auf die Beine gestellt, das ist ein Geschenk für alle, die sich darauf einlassen.“

Bei strahlendem Sonnenschein schlenderten die Besucher über die Wiese an den Arbeiten aus Metall, Stein, Holz und Keramik vorbei. Heike Spek-Heimann aus Kellinghusen strich über die ausgebreiteten Flügel eines großen Schwans aus Holz. „Hätte ich einen Garten, würde ich ihn dort hinstellen“, sagte sie. Ihr war in Kellinghusen zufällig ein Flyer vom Skulpturenpark in die Hände gefallen. „Eine schöne niveauvolle Ausstellung ohne Massengedrängel“, lobte sie.

Auch Marie-Luise van de Loo aus Uetersen besuchte zum ersten Mal den Skulpturenpark und verwickelte den Holzbildhauer Peer Oliver Nau in ein Gespräch. „Ich finde es toll, dass man mit den Künstlern direkt sprechen kann“, sagte sie. Andere Besucher wie die Künstlerin Renate Fürst und ihr Mann Rudolf Bestfleisch ließen sich vom Steinbildhauer Jürgen Gaedke die Bearbeitung der 2,50 Meter hohen Granitstelen erklären. Auch das granitene Gesicht, von Gaedke entdeckt und von Weißenbacher koloriert, fand Beachtung. Mitten auf der Wiese schaute ein imposanter Gepard in die Ferne und wurde von den Besuchern bewundernd umrundet. Das Tier, vom Metallbildhauer Diedel Klöver aus Muttern hergestellt, musste mit vier Leuten an seinen Platz getragen werden.

Bestaunt wurde von den Besuchern auch der Paradiesvogel mit einem Schwanz aus Schraubendrehern und weitere Metallarbeiten mit witzigen Titeln.

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