Barmstedt : Skulpturenpark, die Zwölfte

Karin Weißenbacher (stehend, Dritte von rechts), Kulturausschussvorsitzender Hans-Christian Hansen (SPD, stehend, Zweiter von links), Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU, rechts), Künstler und Musiker laden zum Skulpturenpark auf der Schlossinsel ein.
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Karin Weißenbacher (stehend, Dritte von rechts), Kulturausschussvorsitzender Hans-Christian Hansen (SPD, stehend, Zweiter von links), Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU, rechts), Künstler und Musiker laden zum Skulpturenpark auf der Schlossinsel ein.

Über Pfingsten zeigen 13 Künstler auf der Schlossinsel Rantzau ihre Werke. Die Eröffnung ist am Sonnabend um 13 Uhr.

shz.de von
16. Mai 2018, 16:04 Uhr

Barmstedt | 13 Künstler aus ganz Deutschland geben sich am Pfingstwochenende in Barmstedt ein Stelldichein: Im Rahmen des 12. Skulpturenparks zeigen sie auf der Schlossinsel Objekte aus Stein, Holz, Metall, Keramik, Textil und Glas. Karin Weißenbacher, Künstlerin und Betreiberin der Galerie Atelier III, hat gemeinsam mit der Stadt bewährte und neue Künstler eingeladen, von denen einige während der Ausstellung anwesend sein werden, um den Besuchern Fragen zu ihren Arbeiten zu beantworten.

Einer der neuen Künstler ist Jo Köser aus Ellerbek mit großformatigen Skulpturen aus Naturstein und Eisenbeton. Der Bildhauer baut Kugellager in seine Figuren ein, die sich dadurch bewegen. „Meine Werke zeigen die Beziehungen zwischen Menschen“, erklärt er. Sven Offenbächer aus Bliestorf (Kreis Herzogtum-Lauenburg), ebenfalls erstmals dabei, zeigt Kunst aus Stein, Gundula Sommer aus Flensburg keramische Plastiken.

Jörgen Habedank aus Tornesch dürfte vielen Besuchern durch seine bunten Glasarbeiten bekannt sein: Eine Stele steht an der Brücke im Wasser. Ebenfalls zum wiederholten Male dabei sind Axel Gallun aus Büdingen und Peer Oliver Nau aus Schattin. Zu den Ausstellungsstücken gehört auch die  „Tänzerin im Wind“ von Gisela Meyer-Hahn auf dem See.

Seit Beginn des Skulpturenparks ist Sängerin Petra dabei, die am Pfingstsonnabend mit ihrer Gruppe „Petra and Friends“ auftritt. Sie will das Publikum mit einer musikalischen Mischung aus Latin und Swing sowie Pop erfreuen. „Der Auftritt beim Skulpturenpark ist für mich eine Herzenssache“, sagt sie. Am Sonntag tritt der Hamburger Saxophonist Jochen Nickel auf.

„Der Skulpturenpark ist eine einmalige Ausstellung und etwas ganz Besonderes und wird von Tausenden von Gästen besucht“, sagt Weißenbacher. Allerdings gebe es nur ein schmales Budget. Die Stadtwerke hätten diesmal nur 500 Euro statt der sonst üblichen 3000 Euro gegeben. Dankenswerterweise habe die Stadt die fehlenden 2500 Euro beigesteuert (wir berichteten), aber es sei nach wie vor wenig. „Die Ausstellung erfordert ein umfangreiches Konzept und viele Vorbereitungen“, so Weißenbacher. Für Transport und Aufbau sorgten die Künstler selbst. Sponsoren seien sehr willkommen.

Die Ausstellungsfläche wurde durch eine dazu gekommene, bislang privat genutzte Fläche vergrößert. Weißenbacher dankte den Stadtvertretern und Kreispräsident Burkhard Tiemann (CDU), die geholfen hätten, den Skulpturenpark zu etablieren und am Leben zu halten. Sie weist zudem auf die Extra-Broschüre „Zwölf Jahre Skulpturenpark“ mit einer Auflage von 150 Exemplaren hin, die in der Galerie gegen eine Schutzgebühr von zwölf Euro erhältlich ist.

Der Skulpturenpark wird am Sonnabend um 13 Uhr eröffnet. Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) und Kreispräsident Tiemann werden Grußworte sprechen, Weißenbacher wird durch die Ausstellung führen. Die Werke sind am Sonnabend von 13 bis 18 Uhr, am Sonntag von 12 bis 18 Uhr und am Montag von 10 bis 18 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

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