Seniorenheim-Förderkreis will von Spende einen Clown finanzieren

<strong>Elke Buhr</strong> (Mitte) überreichte den Förderkreis-Mitgliedern Karin Nickel (von links), Elisabeth Link-Marten, Gerda Wiehler und Hartmut Vogt gestern den symbolischen Scheck. <foto>Meyer</foto>
Elke Buhr (Mitte) überreichte den Förderkreis-Mitgliedern Karin Nickel (von links), Elisabeth Link-Marten, Gerda Wiehler und Hartmut Vogt gestern den symbolischen Scheck. Meyer

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07. Mai 2013, 01:14 Uhr

Barmstedt | Vier Jahre lang hat Anneliese Kril im Seniorenheim Barmstedt/Rantzau gelebt, auch den Umzug von der Brunnenstraße an den Rantzauer See noch mitgemacht. Am 16. März starb sie im Alter von 97 Jahren. Ihre Tochter Elke Buhr wollte sich für die ehrenamtliche Arbeit, die der Förderkreis des Seniorenheims für die Bewohner leistet, besonders bedanken und bat die Trauergäste anlässlich der Beerdigung ihrer Mutter um eine Spende zu dessen Gunsten. "Das fand ich sinnvoller als Blumen und Kränze", sagte sie. Viele Gäste offenbar auch: 560 Euro kamen zusammen - zur großen Freude des Förderkreises. "Wir versuchen, mit unseren Mitteln Lücken zu schließen, die vom Budget des Heims nicht abgedeckt werden - und das ist einiges", sagte Vorstandsmitglied Elisabeth Link-Marten.

Mit der Spende von Elke Buhr soll voraussichtlich der Auftritt eines Therapie-Clowns finanziert werden. Durch seine "spontane Fröhlichkeit" könne ein Clown die Lebensfreude der Senioren erhöhen, so Link-Marten. "Auf einen Clown reagiert eigentlich jeder."

Darüber hinaus würde sich der Förderkreis über weitere Spenden sowie auch passive Mitglieder freuen. Der Jahresbeitrag beträgt 20 Euro. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Link-Marten unter der Rufnummer (0 41 23) 84 13.

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