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Jahresabschluss 2012 : Schwarze Zahlen in Bullenkuhlen

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Der Jahresabschluss der Gemeinde Bullenkuhlen für 2012 weist einen Überschuss aus. Nachzahlungen fallen allerdings für Gasbrennwerttherme und Schulkostenbeiträge an.

shz.de von
erstellt am 09.Dez.2013 | 12:00 Uhr

Während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung von Bullenkuhlen, die im Sitzungszimmer des Amtes Rantzau in Barmstedt abgehalten wurde, spielten auch die Finanzen des Dorfes vor den Toren der Schusterstadt eine gewichtige Rolle. Unter Punkt 12 der Tagesordnung galt es für die Mitglieder des Gremiums, die Beschlussfassung über den Jahresabschluss 2012 abzusegnen, nachdem dieser erst vor kurzem vom zuständigen Fachausschuss geprüft worden war. Und exakt dies geschah dann auch: Neun von neun anwesenden und stimmberechtigten Mitgliedern nickten die empfohlene Beschlussfassung ab.

6 042 Euro fließen in die Rücklagen

Erfreulich: Bullenkuhlen kann für 2012 auf schwarze Zahlen im Haushalt verweisen. „Der Jahresabschluss 2012 der Gemeinde Bullenkuhlen weist einen Überschuss von 6 042,01 Euro aus“, erläutert Carola Warncke vom Amt Rantzau in der entsprechenden Sitzungsvorlage. Diese Summe könne der Ergebnisrücklage oder der allgemeinen Rücklage der Gemeinde zugeführt  werden. „Die Ergebnisrücklage darf nicht mehr als 25 Prozent der allgemeinen Rücklage betragen. Der Jahresüberschuss kann daher lediglich in Höhe von 1 208 Euro der Ergebnisrücklage zugeführt werden. In Höhe von 4 833 Euro muss eine Zuführung an die allgemeine Rücklage erfolgen. Die Ergebnisrücklage bleibt damit unverändert bei dem Höchstsatz von 25 Prozent der allgemeinen Rücklage“, so Warncke.

Höhere Einnahmen, höhere Umlagen

Bereits einen Blick auf den Stand des laufenden Haushalts warfen die Mitglieder des Finanzausschusses der Gemeinde Bullenkuhlen bei ihrer Zusammenkunft Mitte Oktober. Dabei wurde deutlich, dass das vergangene Jahr im Hinblick auf die Einnahmen und Ausgaben viel Bewegung zeigte. Unter anderem gab es überplanmäßige Ausgaben wie einen erforderlichen Austausch der Gasbrennwerttherme des Gemeindehauses, der mit einem Betrag von 4134 Euro zu Buche schlägt. Nach endgültiger Abrechnung der Schulkostenbeiträge für das Jahr 2012 durch die Stadt Barmstedt werden der Gemeinde zudem noch rund 5 000 Euro in Rechnung gestellt.

Zudem seien Abweichungen bei den gemeindlichen Steuern entstanden: Zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen führen zu einer höheren Gewerbesteuerumlage.

Kein Nachtrag notwendig

Doch damit nicht genug: Nach endgültiger Festsetzung der Finanzausgleichsmittel erhält die Gemeinde in 2013 mehr Schlüsselzuweisungen gegenüber der Vorausberechnung, was gleichzeitig wiederum zu höheren Kreis- und Amtsumlagebeträgen führt. „Die entstandenen Mehraufwendungen und -auszahlungen werden im laufenden Haushalt durch zusätzliche Erträge und Einzahlungen jedoch vollständig aufgefangen. Der Erlass einer Nachtragshaushaltssatzung zur Haushaltssatzung 2013 ist nach heutigem Kenntnisstand nicht zwingend erforderlich“, erläutert Warncke.

Nach aktuellem Abrechnungsstand werde der Rechnungsabschluss 2013 des Gemeindehaushalts sogar etwas günstiger gegenüber der ursprünglichen Haushaltsplanung ausfallen, so die Kämmerin.   

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