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Düsterlohe : Schon 60 Interessenten für das Baugebiet

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Hohe Nachfrage nach den etwa 25 Grundstücken. Als Kita-Standort präferiert die Politik aber ein anderes Areal.

shz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Barmstedt | Für das neue Baugebiet, das die Stadt Barmstedt an der Düsterlohe entwickelt (wir berichteten), gibt es bereits 60 Interessenten. Das hat Fachbereichsleiter Uwe Dieckmann gestern während eines Pressegesprächs mitgeteilt. „Und das, ohne dass wir es beworben hätten“, ergänzte er. Auf dem ehemaligen Baumschulareal werde es 25 bis 27 Baugrundstücke geben, sagte er – je nachdem, ob die neue Kita dort gebaut werde. „Dafür halten wir zwei Grundstücke zurück.“

Die Stadt, die die etwa zwei Hektar große Fläche erworben hat, biete die Grundstücke für 200 Euro pro Quadratmeter an, sagte Dieckmann. Das sei „für Barmstedt relativ günstig“, zumal wenn man bedenke, „dass es voll erschlossen ist, das heißt nicht nur mit Straße, sondern auch mit Gas-, Wasser- und Stromanschluss“. Und obwohl sich die Stadt mit dem Preis an den Gutachtervorschlag gehalten habe, erwarte die Verwaltung aus den Verkäufen einen deutlichen Gewinn. Sofern die Kosten nicht explodierten, „sollten wohl ein paar hunderttausend Euro drin sein“, schätzte Dieckmann.

Hausbau könnte im Sommer starten

Zurzeit schreibe die Verwaltung die Interessenten an, berichtete Dieckmann. Im März 2018 solle dann der Straßenbau starten – und im Sommer könnten die ersten Eigentümer mit dem Bau ihrer vier Wände loslegen.

Das denkmalgeschützte Amphitheater stehe einer möglichen Kita nicht im Weg, meint die Verwaltung.
Das denkmalgeschützte Amphitheater stehe einer möglichen Kita nicht im Weg, meint die Verwaltung. Foto: Elisabeth Meyer
 

Als Standort für eine neue Kita – die drei Krippen- und eine Regelgruppe erhalten soll – präferiere die Politik zurzeit das Eckgrundstück zwischen der Großen Gärtnerstraße und der Düsterlohe, berichtete Dieckmann. „Wir wurden aufgefordert, die Machbarkeit für einen Kita-Neubau zu prüfen.“ Das etwa 4000 Quadratmeter große, städtische Areal, das an das Grundstück der Jugendbildungsstätte grenzt, biete dafür ausreichend Platz, meint Dieckmann. Auch die beiden Kulturdenkmäler auf der Fläche – ein Amphitheater aus dem Dritten Reich und die Chemnitzsäule – stören aus seiner Sicht nicht. „Die könnte man mit einbeziehen – das wäre vielleicht sogar nicht verkehrt.“

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