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Breitbandprojekt : Schnelles Internet zum Greifen nah

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Land will den Glasfaserausbau in den Umlandgemeinden des Amtes Rantzau mit 1,14 Millionen Euro fördern.

shz.de von
erstellt am 05.Mai.2017 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Große Freude herrscht in diesen Tagen im Amt Rantzau in Barmstedt. Der Grund: Das Breitbandprojekt für die Umlandgemeinden kommt langsam auf die Zielgerade. Nachdem im März aus Berlin der Förderbescheid in Höhe von 2,28 Millionen Euro durch den Bund einging, kam jetzt auch vom Land Schleswig-Holstein ein wichtiges Signal, das für die restliche Finanzierung des Projekts von enormer Bedeutung ist - und zwar die Zusicherung für den „vorgezogenen Maßnahmebeginn“. Im Klartext: In kürzester Zeit wird es das endgültige Okay für eine Förderung von weiteren 1,14 Millionen Euro aus der Landeshauptstadt geben (das Amt Rantzau hatte einen Förderantrag über eine Wirtschaftlichkeitslücke von insgesamt 4,5 Millionen Euro gestellt).

„Somit sind dann für das Breitbandprojekt insgesamt 75 Prozent an Fördermittel zusammengekommen. Die restlichen 25 Prozent werden durch die Kommunen gestemmt - eine bessere Finanzierung ist nicht möglich“, freut sich Amtsdirektor Heinz Brandt. Außer Bevern, das bereits komplett mit Glasfaser erschlossen ist und Ellerhoop, das sich dem Zweckverband Breitband Marsch und Geest angeschlossen hat, sind alle zum Amt Rantzau gehörigen Gemeinden sowie Klein Nordende und Klein Offenseth-Sparrieshoop mit im Boot.

Jedes Dorf ist bis dato unterschiedlich mit schnellem Internet versorgt. Die Höhe der von ihnen jeweils aufzubringenden Kosten richten sich daher nach der Anzahl der möglichen Hausanschlüsse vor Ort. „Die Gemeindevertretungen werden sich voraussichtlich im September abschließend mit dem Thema befassen, so dass es eventuell schon im Oktober mit den konkreten Baumaßnahmen losgehen kann“, erklärt Peter Lehnert, Bürgermeister von Bilsen und Vorsitzender des Hauptausschusses vom Amt Rantzau. Und in der Tat: Die Vorbereitungen auf die EU-weite Ausschreibung laufen laut Aussage von Arne Zentner vom Amt Rantzau bereits auf Hochtouren.

„Eine Stellungnahme bezüglich kleinerer formaler Auflagen seitens des Amtes Rantzau wird in Berlin von Bundesfördergeber ateneKOM derzeit geprüft. Nach Rückmeldung vom Bund kann mit der Ausschreibung und dem Teilnehmerwettbewerb zur Findung eines Netzbetreibers begonnen werden“, betont Zentner. Außerdem gilt es, noch eine Richtlinie durch den Kieler Umweltminster Robert Habeck unterzeichnen zu lassen, damit der endgültige Förderbescheid auf den Weg gebracht wird. Doch damit werde schon in der kommenden Woche gerechnet.

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