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Barmstedter Zeitung

16. Dezember 2017 | 21:46 Uhr

Hemdingen : Schnelles Internet ab 1. Dezember

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Arbeiten der Stadtwerke Barmstedt in Hemdingen sind nahezu abgeschlossen. Leerrohre sollen auch nach Klein-Hemdingen verlegt werden.

Erfreuliche Nachrichten hatte Bürgermeister Hans-Hermann Sass während der Sitzung des Hemdinger Finanzausschusses am Mittwochabend mitzuteilen: In der nächsten Woche sind die Tiefbauarbeiten zur Leerrohrverlegung im Kernbereich Hemdingens abgeschlossen. Wenn weiterhin alles planmäßig verläuft und die Installation der notwendigen Technik erfolgt ist, können die ersten Hemdinger bereits ab Anfang Dezember das schnelle Internet der Stadtwerke Barmstedt nutzen. „Das ist ein Weihnachtsgeschenk“, wie der Bürgermeister es scherzhaft formulierte.

Das Thema Breitband wird die örtlichen Ausschüsse und die Gemeindevertretung aber noch weiter beschäftigen. Der Finanzausschuss beschloss am Mittwoch, die Leerrohrverlegung im Bilsener Weg und im Bereich Bürgermeister-Ramcke-Straße auszuschreiben. Die Gemeindevertretung hatte dem bereits während ihrer Sitzung Mitte Mai zugestimmt. Die Kosten dafür trägt die Gemeinde. In den Haushalt werden für dieses Projekt 65  000 Euro eingestellt. „Im neuen Jahr ist Klein Hemdingen an der Reihe“, so Sass.

Außerdem befasste sich das Gremium mit der ersten Nachtragshaushaltssatzung für das Jahr 2015. Die Ausschussmitglieder empfahlen der Gemeindevertretung, diese auf Grundlage des vorgeschlagenen Nachtragshaushalts zu beschließen. Insgesamt müssen etwa 200.000 Euro mehr als geplant aufgewendet werden. Die Abweichungen sind beispielsweise durch höhere Erwerbskosten für das Mehrzweckfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr eingetreten. Außerdem hat die Abrechnung des Wirtschaftsjahres 2013 des Seniorenheims Barmstedt/Rantzau ein höheres Defizit als geplant ergeben. Der Aufwand dafür wurde bereits im Rechnungsabschluss 2014 der Gemeinde berücksichtigt. Hemdingen muss nun statt 32.700 Euro 61.176 Euro zahlen – und zwar in zwei Raten. Zudem sind höhere Unterhaltungsaufwendungen für die Beseitigung eines Wasserschadens im TuS-Vereinsheim entstanden. Zusätzliche Bauleitplanungskosten für die Ausweisung von Wohnbau- und Gewerbeflächen sowie gestiegener Unterhaltungsaufwand für die Gemeindestraßen und –wege seien ebenfalls Kostenfaktoren, die zu Buche schlagen, hieß es.

Die Vertretung der Ausschussmitglieder erfährt zudem eine neue Regelung. Es soll ein Stellvertreter-Pool gebildet werden, aus dem die Fraktionen „schöpfen“ können. Voraussetzung dafür ist, dass die Gemeindevertretung der Empfehlung des Finanzausschusses folgt und die dritte Nachtragssatzung zur Hauptsatzung erlässt. Die Stellvertreter einer Fraktion werden tätig, wenn ein Ausschussmitglied oder ein auf Vorschlag ihrer Fraktion gewähltes sonstiges Mitglied verhindert ist.
 

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