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„Schlaglochpiste“ wird im August saniert Foto: 

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Landesstraße 195 zwischen Hemdingen und Bilsen wird im August erneuert

Bilsens Bürgermeister Peter Lehnert (CDU) ist die Erleichterung anzusehen: Das Teilstück der Landesstraße (L 195) zwischen Bilsen nach Hemdingen wird im August endlich saniert. „Die Straße ist in einem baulich katastrophalem Zustand und birgt mit den Schlaglöchern und abgesackten Banketten ein erhöhtes Verkehrsrisiko, besonders im Winter“, so Lehnert.

Die Sanierungsstrecke umfasst die Hemdinger Straße ab der Kreuzung mit der B 4 (Kieler Straße), weiter Bilsener Weg und Reesenhöh bis zur Kreuzung Barmstedter Straße in der Dorfmitte Hemdingens. Seit einem Jahr setzte sich Lehnert beim zuständigen Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Itzehoe vehement dafür ein, dass dieser Staßenabschnitt auf die Prioritätenliste ganz weit nach oben gesetzt wird. „Wir registrieren hier seit Jahren zunehmenden Schwerlastverkehr, der die Banketten sehr strapaziert“, so Lehnert.


Häufig als Abkürzung genutzt


Häufig werde die L 195 als Abkürzung von den Fahrzeugen genutzt, die von der A 23 kommend über die B 4 und durch die Ortschaften Bilsen, Hemdingen und Ellerhoop auf die A 7 wollen, so Lehnerts Beobachtungen. Als Landtagsmitglied forderte Lehnert zudem in den zuständigen Gremien, dass die Haushaltsmittel für die Sanierung der Landesstraßen für 2014 erhöht werden. Mit Erfolg. „Vor kurzem kam die erlösende Nachricht aus Itzehoe: Es kann losgehen“, berichtet Lehnert. Vorausgegangen war ein Ortstermin mit dem Itzehoer Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr im Herbst 2013. Der Betrieb schickte seine Ergebnisse nach Kiel. Dort werden diese in eine Prioritätenliste, dem so genannten Schlaglochkataster eingegeben. Die Kriterien sind dabei unter anderem die tägliche Verkehrsmenge und –belastung sowie der Zustand der Straße.

Offensichtlich ist der Zustand der L 195 miserabel genug, um die Sanierungsmaßnahme unverzüglich einzuleiten. „Kosten entstehen uns nicht, die Sanierung wird zügig verlaufen“, erklärt Lehnert. 19 Tage Bauzeit von den Vorarbeiten bis zur Wiederherstellung der Fahrbahnmarkierungen seien eingeplant.

Den Zeitpunkt – während der Sommerferien – findet Lehnert günstig: „Die Sanierung in der schulfreien Zeit ist sinnvoll, weil die Straße komplett gesperrt werden muss“, so Lehnert. Der tägliche Schulbusverkehr finde nicht statt, viele Anwohner seien zudem im Urlaub. „Umleitungen werden rechtzeitig bekannt gegeben“, versichert Lehnert.

Sobald die Straße freigegeben ist, darf der Verkehr wieder mit den auf Landstraßen gestatteten 100 Stundenkilometern rollen. Derzeit sind wegen der starken Straßenschäden lediglich 50 Stundenkilometer erlaubt.

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