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Barmstedter Zeitung

22. Juli 2017 | 08:57 Uhr

Schießstand darf erweitert werden

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Gemeinderat Heeder Kommunalpolitiker votieren für 3. F-Plan-Änderung

Die Gemeindevertretung Heede beschloss auf ihrer jüngsten Sitzung in der Gastwirtschaft „Heeder Damm“ die 3. Änderung des Flächennutzungsplanes sowie die Aufstellung des Bebauungsplanes 6 für das Gebiet in den Heeder Tannen. Damit gab sie grünes Licht für die weitreichenden Pläne der Kreisjägerschaft Pinneberg, den von ihr erworbenen Schießstand betreffend. Dort soll ein Langwaffenschießstand (300 Meter), ein Schießkino und ein Jugend-Schulungsraum geschaffen werden.

Die Kreisjägerschaft will damit eine Anpassung an die ständig zunehmenden Anforderungen und Fertigkeiten im Umgang mit Waffen durch die Jäger erreichen und die Qualität des Übungsschießens verbessern. Zudem soll der Erhalt und das wirtschaftliche Betreiben des Schießstandes sichergestellt werden. „Bevor die Pläne konkret werden können, müssen allerdings noch zahlreiche behördliche Hürden genommen werden“, stellte Bürgermeister Reimer Offermann gegenüber dieser Zeitung fest. Die Geschichte habe „lange Füße“. Der Aufstellungsbeschluss wird ortsüblich bekannt gemacht. Mit der Ausarbeitung des Planentwurfs soll die Ingenieurgemeinschaft Reese + Wulff in Elmshorn beauftragt werden. Die Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und der sonstigen Träger öffentlicher Belange leistet das Amt Rantzau in Barmstedt.

Die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit über Ziel und Zweck der Planung soll im Rahmen einer Einwohnerversammlung durchgeführt werden. Die entstehenden Planungskosten trägt grundsätzlich die Gemeinde, die sie aber über den Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit dem Antragsteller wieder einfordern kann.

Dieser hat bereits seine Bereitschaft zur Übernahme der Planungskosten erklärt. Bürgermeister Reimer Offermann wurde von der Gemeindevertretung ermächtigt, einen entsprechenden städtebaulichen Vertrag mit dem Grundstückseigentümer abzuschließen. In einem weiteren Tagesordnungspunkt befasste sich das Gremium mit dem Jahresabschluss 2016, den es wie vorgelegt beschloss. Damit entsprach es der Empfehlung des Finanzausschusses, der ihn in seiner Sitzung am 25.    April geprüft hat.

Die über- und außerplanmäßigen Aufwendungen in Höhe von 2  05  92,22 Euro und Auszahlungen in Höhe von 3  07  72,00 Euro wurden genehmigt, der Jahresfehlbetrag von 7  00  36,75 Euro wird aus der Ergebnisrücklage abgedeckt.


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erstellt am 28.Jun.2017 | 12:55 Uhr

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