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Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 13:44 Uhr

Ruhiges Jahr für Bullenkuhlener Wehr

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Freiwillige Feuerwehr Bullenkuhlen blickt auf ein ruhiges Jahr zurück. „Wir haben lediglich eine technische Hilfeleistung, einen Fehlalarm und eine Alarmübung gehabt“, berichtete Wehrführer Ulf Glismann vor Kurzem während der Jahreshauptversammlung der Brandbekämpfer. Außer an Einsätzen nahmen die Bullenkuhlener Blauröcke an diversen Übungen und Veranstaltungen teil. Dazu zählten auch neun Dienstabende „mit einer Dienstbeteiligung von 70 Prozent“, wie Glismann berichtete. Davon fanden zwei in der Kreisfeuerwehr-Zentrale in Ahrenlohe statt. Hinzu kamen noch zwei Versammlungen, Funkdienste im Funkkreis sowie Routinefahrten und Abpumpen der Brunnen.

Weitere Aktivitäten waren eine Jubiläumsübung mit dem Funkkreis und Barmstedt, die Mitwirkung am Dorffest und Volkstrauertag sowie ein kameradschaftliches Treffen mit den Freiwilligen Feuerwehren Geltorf sowie Schönebeck/Prignitz. „Am und im Gerätehaus haben wir diverse Arbeiten an Ausrüstung und Gerät ausgeführt“, so Glismann. Erfreulich sei auch, dass vier Jugendliche aus Bullenkuhlen der Jugendwehr Rantzau West angehören. Sie nahmen an zahlreichen Aktivitäten teil – unter anderem auch in ihrer Heimatgemeinde. Gesa Glismann ist zudem seit einem Jahr als Jugendwartin der Jugendwehr Rantzau West aktiv.

Höhepunkt des vergangenen Jahres, in dem die Bullenkuhlener Wehr ihr 85-jähriges Bestehen feierte, war der Kreisfeuerwehrmarsch mit etwa 920 Teilnehmern und mehr als 100 Helfern. Für diese Großveranstaltung der beiden Kreisfeuerwehrverbände Pinneberg und Steinburg hatte Ulf Glismann sein Gelände zur Verfügung gestellt. Die perfekte Organisation durch die Bullenkuhlener Wehr und das besondere Flair des Sportevents waren dabei von allen Seiten gelobt worden.

Ernst Martin Albrecht erhielt während der Jahreshauptversammlung das Feuerwehrehrenkreuz in Gold und eine Bandschnalle für 40-jährige Zugehörigkeit zur Wehr. Willi Hachmann bekam für langjährige Dienste zum Wohle der Wehr als stellvertetender Gruppenführer und Bürgermeister das Schleswig-Holsteinische Feuerwehrehrenkreuz in Silber. Hachmann wurde, ebenso wie Peter Albers, in die Ehrenabteilung überstellt. Gesa Glismann, die sich seit zehn Jahren in der Wehr engagiert, erhielt die Bandschnalle.

Eine wichtige Funktion innerhalb der Wehr nehmen die Atemschutzträger ein, die Glismann als die „Arbeitstiere unter den Feuerwehrkameraden“ bezeichnete. Die sechs Bullenkuhlener Atemschutzgeräteträger waren im vergangenen Jahr mehr als sechs Stunden „unter Gerät“ tätig, wie es hieß. Das Löschfahrzeug stand 2015 nicht still. Insgesamt hat es 1375 Kilometer zurückgelegt.

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