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Königstraße in Barmstedt : Rohrbruch: 30 Häuser ohne Wasser

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Anwohner müssen sich am Hydranten eindecken, die Stadtwerke sind seit Mittwoch Nachmittag im Dauereinsatz. In der Königstraße ist ein Wasserrohr geplatzt.

Barmstedt | Nach einem Wasserrohrbruch im Bereich der Kreuzung Königstraße/Kleine Gärtnerstraße haben am Mittwoch zahlreiche Anwohner der Königstraße auf Wasser im Haus verzichten müssen. Auch für mehrere tausend Autofahrer bedeutete der Rohrbruch – der sich gegen 13.30 Uhr ereignet hatte – Unannehmlichkeiten: Sie mussten wegen der Baustelle über die Marktstraße oder die Kleine Gärtnerstraße ausweichen.

„Wir konnten die Straße leider nicht nur einseitig sperren, weil das Rohr genau in der Mitte der Fahrbahn verläuft“, sagte Werkleiter Fred Freyermuth, der sich die Arbeiten vor Ort ansah. So sei in Absprache mit der Polizei die gesamte Königstraße zwischen der Kreuzung und der Sparkasse gesperrt worden. Problematisch gestaltete sich auch die Suche nach dem Leck im Rohr. „Es ist nicht zwingend dort, wo das Wasser ausgetreten ist“, sagte Freyermuth. Erschwerend sei hinzugekommen, dass unter der Kreuzung nicht nur die Wasserleitung, sondern auch diverse weitere Versorgungsleitungen verlaufen, wie Gas- und Wassermeister Hans-Jürgen Lohmann erklärte. Um keine falsche zu treffen, „werden wir wohl zum Teil nicht mit dem Bagger arbeiten können, sondern mit der Hand graben müssen“.

Für die Bewohner der etwa 30 Häuser an der Königstraße, denen das Wasser abgestellt werden musste, richteten die Stadtwerke eine Versorgungsstelle an einem Hydranten an der Kleinen Gärtnerstraße ein. Im Laufe des Nachmittags und Abends pilgerten etliche Anwohner mit Eimern und Kanistern dorthin, um sich mit Wasser einzudecken. „Sie nehmen es aber mit Humor“, sagte ein Stadtwerke-Mitarbeiter. Das an der Königstraße gelegene Hotel „Barmstedter Hof“ hatte mehr Glück: Es erhielt eine Notversorgungsleitung. „Die sind wegen ihrer Gäste dringend darauf angewiesen“, sagte Lohmann. Von diesem Umstand könnten auch Anwohner profitiert haben: „Da wollen wir heute Abend essen gehen“, sagte eine Dame – die sich so zumindest das Beschaffen des Kochwassers sparen konnte.

An der Baustelle waren außer den Stadtwerken auch Mitarbeiter eine Tiefbaufirma im Einsatz. Für alle drohte es eine lange Nacht zu werden. Die Arbeiten könnten einige Stunden dauern, sagte Lohmann am Nachmittag. „Bis wir fertig sind, kann es locker morgen früh werden.“ Doch dann stellte sich heraus, dass die Arbeiten offenbar noch aufwendiger sind: Voraussichtlich bis Freitagmittag werde die Baustelle bestehen bleiben, teilen die Stadtwerke heute Mittag mit.

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erstellt am 06.02.2014 | 13:30 Uhr

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