Reise durch die Stadtgeschichte

D ie geladenen Gäste erfuhren im Saal der Gemeinschaft der evangelischen Kirche sehr viel über Barmstedts Geschichte und Zukunft.
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D ie geladenen Gäste erfuhren im Saal der Gemeinschaft der evangelischen Kirche sehr viel über Barmstedts Geschichte und Zukunft.

150 geladene Gäste bei der offiziellen Feier zum 875. Geburtstag Barmstedts / Mehrere kurzweilige Wort- und Musikbeiträge

shz.de von
11. Juli 2015, 16:00 Uhr

Als Schmied und Frau aus dem Kirchspiel verkleidet haben Bürgervorsteher Christian Kahns und Bürgermeisterin Heike Döpke während ihrer Festrede die etwa 150 geladenen Gäste zur 875-Jahr-Feier Barmstedts überrascht. Döpke hatte sich zudem mit der Bürgermeisterkette geschmückt. Gastredner und klassische alte Musik von der Gruppe „Abalone“ sowie mitreißender Pop von „Rhythm & Voices“ wechselten sich bei dem dreistündigen Festakt im Saal der Gemeinschaft in der evangelischen Kirche ab. Die Band „Soundstory“ stellte das rockige Barmstedt-Lied vor, das laut beklatscht wurde.

Kahns und Döpke nahmen – altertümlich verkleidet – das Publikum mit in das Jahr 1140 und arbeiteten sich durch die Geschichte Barmstedts im jeweiligen politischen Rahmen bis in die Gegenwart. Die beiden stellten die vielen Vorzüge des heimeligen Orts hervor, die auch Besucher aus weiter entfernten Gegenden anzieht. „Wir sind die kleinste Stadt im Kreis Pinneberg, wir sind anerkannter Erholungsort, und wir bieten mit Schlossinsel, Kircheninsel und attraktiven Veranstaltungen ein tolles kulturelle Angebot“, so Döpke und Kahns.


Zukunft der Stadt in den Fokus nehmen


Mit der Frage „Wie geht es weiter mit Barmstedt?“ sahen sie auch in die Zukunft und nutzten die Gegenwart etlicher Politiker aus Kreis und Land, um auf das erforderliche Wachstum der Stadt aufmerksam zu machen, ohne das die defizitäre Lage nicht behoben werden könne. „Barmstedt war und bleibt liebenswert und wird wachsen, aber wir brauchen die Unterstützung der Politik für neues Gewerbe- und Bauland“, sagten sie. Ein Dank ging an die Geschichtswerkstatt, die auf ihrer Internetseite die Vorlage für die geschichtliche Schau lieferte.

Mehr als zehn Redner betonten in ihren Grußworten die Liebenswürdigkeit der Stadt und überreichten originelle Geschenke. Horst Bliese vom Innenministerium in Kiel hatte sich zuvor von der Attraktivität der Schlossinsel überzeugt. Kreispräsident Burkhard Tiemann: „Es ist den Barmstedtern gelungen, den Wohnwert ständig zu steigern.“ Die Stadt sei traditions- und selbstbewusst sowie friedlich, in der sich die Menschen wohlfühlten. Der CDU-Landtagsabgeordnete Peter Lehnert ergänzte: „In Barmstedt gibt es eine starke Gemeinschaft, die mit Stolz auf ihr Gemeinwesen schaut.“ Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Valerie Wilms, betonte: „Es ist etwas Wertvolles, in Frieden und Wohlstand zu feiern.“ Das könne nur erhalten werden, wenn jeder sich für diese Werte einsetze. „Feiern konnten wir in Barmstedt schon immer gut, das wollen wir heute auch“, waren die Schlussworte von Kahns und Döpke.

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