Interaktive Karte : Region Barmstedt: Die Bauprojekte auf einen Blick

In der Region Barmstedt stehen in den kommenden zwei Jahren zahlreiche Bauarbeiten an Landes- und teilweise auch an Kreisstraßen an. shz.de gibt einen Überblick.

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29. März 2017, 16:30 Uhr

Barmstedt | Wer in der Region Barmstedt demnächst mit dem Auto unterwegs ist, muss mehr Zeit und längere Wege einplanen. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) Itzehoe plant in diesem und kommenden Jahr zahlreiche große Bauprojekte in Barmstedt und der Umgebung. Erschwerend kommt hinzu, dass die Krückaubrücke im Zuge der Wittenberger Straße (Kreisstraße 23) in Elmshorn abgerissen und neu errichtet werden muss. „Die Elmshorner Maßnahme ist dazwischengekommen“, sagt Kai-Uwe Schacht, Leiter des LBV Itzehoe. Die Bauarbeiten in Elmshorn sorgen dafür, dass in Offenau und Barmstedt geplante Projekte nicht umgesetzt werden können.

Weil die entsprechende Umleitung über Kölln-Reisiek, Bevern, Barmstedt und Bokholt-Hanredder führen soll, hatten Kreis und Land vorab einen Kompromiss geschlossen. Er sieht vor, dass der Kreis  die Elmshorner Krückaubrücke binnen eines Jahres saniert. Im Gegenzug verschiebt das Land die Bauarbeiten auf der Pinneberger Landstraße in Barmstedt sowie in Offenau.

Da so viele Bauprojekte parallel stattfinden, wird es kaum noch Straßen in der Region geben, über die keine Umleitungsroute führt. Mit dem jetzigen Stand der geplanten Verkehrsführung sei man zufrieden, sagt Schacht. „Das passt alles zusammen.“ Um den innerörtlichen Verkehr  in Barmstedt aufrechtzuerhalten, haben die Stadt Barmstedt, die Polizei und der LBV zudem eine wichtige Entscheidung für die Innenstadt getroffen: Die Reichenstraße wird während der Bauarbeiten an der L75 in Barmstedt zwischen der Bahnhofstraße und der Feldstraße zu einer Einbahnstraße und damit nur stadtauswärts befahrbar sein. „Zusätzlich werden innerhalb Barmstedts zahlreiche Halteverbote erforderlich, da nicht auszuschließen ist, dass ortskundige Verkehrsteilnehmer die überörtliche Umleitung ignorieren und den direkten Weg in und durch die Stadt wählen werden“, so Stadtsprecher Wolfgang Heins.

 
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