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Langeln : Ratsarbeit arbeitet künftig mit Tablets

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Gemeinde schafft als eine der ersten im Amtsbezirk Rantzau iPads an. Politik vertagt Beratungen über Seniorenheim.

shz.de von
erstellt am 09.Nov.2015 | 16:00 Uhr

Langeln | Als einer der ersten Gemeinden im Amtsbezirk Rantzau wird Langeln künftig Tablets bei der Ratsarbeit nutzen. Die Gemeindevertretung stimmte dem Vorhaben während seiner jüngsten Sitzung zu. Sitzungseinladungen, Vorlagen und Protokolle wird es künftig nur noch ausnahmslos in digitaler Form geben. Die Gemeindevertretung folgten damit der Empfehlung des Finanzausschusses, der sich bereits Anfang Februar dafür ausgesprochen hatte. Die neun iPads einschließlich Einweisung und Schutzhüllen schlagen mit etwa 5500 Euro zu Buche. Das Online-Abrufen der Sitzungsunterlagen erfolgt in Eigenverantwortung der Gemeinderatsmitglieder und muss mindestens einen Tag vor der Sitzung erfolgen.

Die Gemeindevertretung hat zudem der überplanmäßigen Ausgabe im Zuge des Defizitausgleichs beim Seniorenheim Barmstedt-Rantzau zugestimmt. Die Kosten für die Gemeinde liegen bei etwa 10.500 Euro. Es handelt sich dabei um die zweite Rate für das Jahr 2013. Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Alters- und Pflegeheim Barmstedt-Rantzau hatte Anfang Januar entschieden, dass der Fehlbetrag für 2013 durch die angehörigen Gemeinden zu tragen ist. Zum Zeitpunkt der Haushaltsplanung war man von einer Summe in Höhe von 291.000 Euro ausgegangen. Das tatsächliche Defizit lag aber bei mehr als 550.000 Euro.

Abgesetzt von der Tagesordnung wurden die weiteren Beratungen zum Seniorenheim in Barmstedt. „Wir wollen noch den Bericht des Verbands abwarten und uns die neuen Zahlen ansehen“, sagte Bürgermeister Hans-Detlef Fuhlendorf dazu. Einen konkreten Termin für die nächste Versammlung des Zweckverbands gibt es aber noch nicht. Ende September hatten Zweckverband und die Gewerkschaft verdi eine Einigung über eine tarifliche Regelung für die Mitarbeiter des Seniorenheims erzielt.

Einstimmig sprach sich die Gemeindevertretung dafür aus, den Jahresabschluss 2014 zu genehmigen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von etwa 65  000 Euro wird aus der Ergebnisrücklage abgedeckt. Zustande gekommen sei das Minus unter anderem durch die Zahlungen zum Defizitausgleich für das Seniorenheim, hieß es. Die Gemeinde Langeln nimmt zudem an der Ausschreibung zur Rechtsberatung für die Breitbandversorgung teil und beteiligt sich damit weiterhin am Breitbandprojekt der Ämter Rantzau und Elmshorn-Land. Wie es dann allerdings weiter geht, steht noch nicht fest. Bürgermeister Fuhlendorf lud in diesem Zusammenhang die Gemeindevertreter ein, an einer Versammlung des Amts Rantzau zum Thema Breitband in Hemdingen teilzunehmen. „Sie hilft bei der Entscheidungsfindung“, so der Bürgermeister.

Das Erntedankfest vor einiger Zeit erbrachte einen Gesamterlös von 211 Euro. Dieser Betrag wird laut Fuhlendorf der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Barmstedt zugute kommen, um einen Beitrag zur Kirchensanierung zu leisten.

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