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Barmstedter Zeitung

23. Oktober 2017 | 21:34 Uhr

Barmstedt : Polizei stoppt Gurtmuffel

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Insgesamt 60 Verwarnungen sind bei 500 kontrollierten Fahrzeugen ausgesprochen worden.

shz.de von
erstellt am 17.Mär.2016 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Etwa 60 Verwarnungen hat die Barmstedter Polizei in dieser Woche nach Gurtkontrollen in der Region ausgesprochen. Das berichtete Polizeihauptmeister Heiko Querling am Mittwoch. Insgesamt hatten die Beamten bis Mittwochmittag etwa 500 Fahrzeuge kontrolliert. Die Verwarn-Quote von zwölf Prozent sei hoch, berichtete Stationsleiter Peter Kroll. „Es sind eigentlich zu viele, die nicht angeschnallt sind“, sagte auch Querling. Die Gurtmuffel mussten jeweils ein Verwarngeld von 30 Euro zahlen.

Im Rahmen des Tispol-Programms (Traffic Information System Police) stehe derzeit die Insassensicherung bei den Kontrollen im Fokus, berichtete die Polizei weiter. Dabei gehe es auch um die richtige Sicherung der Kinder im Auto. Seit Montag würde überall in der Region kontrolliert werden – zum Beispiel in der Barmstedter Feldstraße, wo die Polizei bislang jeden Tag im Einsatz war. Erfreulich sei aber gewesen: „Fast alle Autofahrer waren einsichtig und haben ihren Fehler sowie die Notwendigkeit des Anschnallens eingesehen.“ In den kommenden Tagen will die Barmstedter Polizei laut Querling weitere Kontrollen durchführen.

In den vergangenen zwei Wochen habe die Polizei zudem Geschwindigkeitsmessungen auf der Brunnenstraße, im Erlengrund sowie – auf Wunsch der Anwohner – der Waldstraße in Bokholt-Hanredder durchgeführt. Dort habe man sowohl am frühen Abend als auch in den Morgenstunden kontrolliert, so Querling. Das Ergebnis im Ortsteil Vossloch: „Die Beschwerden konnten nicht bestätigt werden.“ Die Polizei sei mehrfach vor Ort gewesen, trotzdem habe man nur wenig Fahrzeuge gezählt und kaum Verstöße bei der Geschwindigkeit festgestellt, sagte Querling.

Die Waldstraße war bereits vor Kurzem Thema im Verkehrsausschuss Bokholt-Hanredder gewesen. Dabei sprachen die Kommunalpolitiker über verkehrsberuhigende Maßnahmen. Anwohner glauben, dort eine starke Zunahme des Verkehrs aus den Neubaugebieten im nördlichen Teil Barmstedts festgestellt zu haben, hatte der Vorsitzende Rüdiger Ahrens berichtet. Autofahrer würden die Strecke offenbar als Abkürzung von und nach Elmshorn benutzen. Auch das Tempolimit werde nach Meinung etlicher Anwohner nicht eingehalten. Auf der Brunnenstraße und im Erlengrund in Barmstedt hätte die Polizei hingegen wie erwartet mehrere Verstöße festgestellt, so Querling weiter.

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