Polizei: Barmstedt ist sicher

Statistik zeigt: Weniger Straftaten und höhere Aufklärungsquote in 2017

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31. Mai 2018, 16:00 Uhr

Weniger Straftaten und eine höhere Aufklärungsquote: Die Stadt Barmstedt ist sicher, sagt Stationsleiter Sascha Schmidt nach der Auswertung der Kriminalstatistik für das vergangene Jahr. 460 Straftaten zählte die Barmstedter Polizei 2017 im Stadtgebiet. Das entspreche einem Rückgang um fünf Prozent. 2016 hatte die Polizei insgesamt 484 Straftaten registriert. Es sei positiv zu bewerten, dass die Zahlen zurückgegangen sei, so der Stationsleiter. Auch die Aufklärungsarbeit der Polizei trage Früchte. „Man lebt hier gut und sicher“, lautet sein Fazit.

Die Aufklärungsquote stieg laut Stationsleiter in 2017 auf  51,3 Prozent. Insgesamt seien 236 Straftaten aufgeklärt worden, 2016 waren es 205 (42,4 Prozent). Die Quote in Barmstedt liege damit knapp unter dem Landesdurchschnitt. In Schleswig-Holstein waren laut Polizei im vergangenen Jahr 53,9 Prozent aller Taten aufgeklärt worden.

Bei etwa einem Drittel der Straftaten in Barmstedt handle es sich um sogenannte einfache Diebstähle, so Schmidt. Darunter versteht man das Entwenden einer Sache, ohne dass dabei Gewalt gegen Personen oder Sachen angewendet wird. In diese Kategorie fällt beispielsweise der Diebstahl eine Vogelhäuschens. In der Regel sind solche Taten laut Polizei schwerer aufzuklären. Ebenfalls häufiger vertreten in der Barmstedter Kriminalstatistik sind Sachbeschädigungen. Schwere Verbrechen wie Wohnungseinbruchsdiebstähle tauchen seltener auf.

Ähnlich sieht die Statistik für das Amt Rantzau aus: Dort habe man einen signifikanten Rückgang der Straftaten festgestellt, berichtete Schmidt. 2016 habe man 290 Straftaten registriert, 2017 seien es nur 203 gewesen. Die Aufklärungsquote liege bei knapp 50 Prozent. Die Polizeistation Barmstedt ist außer für die Stadt für neun Amtsgemeinden zuständig. Bilsen gehört zur Polizeistation Quickborn. Seite 6

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