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Caroline Hofmann

Bücherei in Barmstedt : Politiker sagen Ja zu Neubau

Die Barmstedter Stadtbücherei soll an neuen Standort ziehen. Eine mehr als doppelt so große Fläche ist notwendig.


von
12. September 2018, 16:00 Uhr

Barmstedt | Die Barmstedter Stadtbücherei soll einen Neubau bekommen. Darin sind sich die Politiker des Ausschusses für Kultur, Schule und Sport einig. Wo dieser jedoch errichtet wird, wurde während der jüngsten Sitzung am Montagabend noch nicht entschieden.

Oke Simons, stellvertretender Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein, erläuterte den Barmstedter Politikern während der Sitzung, wie die künftige Bücherei aussehen könnte. Als Vorbild nannte er die aktuellen Konzepte aus Dänemark. „Dort ist eine Bibliothek gleichzeitig ein Raum, in dem man sich trifft, Gemeinschaft erlebt und lernt“, schilderte Simons. Die Bücherei verstehe er mehr als ein Wohnzimmer mit vielen Gestaltungsmöglichkeiten. Um dies möglich zu machen, schlug er unter anderem verrückbare Möbel vor. Genauso hätten kleinere Institutionen dort die Möglichkeit, sich zu treffen und Sitzungen abzuhalten. Auch das Prinzip einer offenen Bibliothek könne er sich für Barmstedt vorstellen. „Das bedeutet, dass es Öffnungszeiten gibt, in denen Personal vor Ort ist. Danach hat die Bücherei weiter geöffnet, ist jedoch nicht besetzt“, erklärte Simons weiter.

Simons betonte die Dringlichkeit eines Neubaus. 22 000 Medien gibt es aktuell in der Barmstedter Bücherei. „120 000 Ausleihen pro Jahr wurden registriert und das ist extrem viel“, betonte er. Insbesondere für eine Bücherei mit einer Fläche von gerade einmal 257 Quadratmetern sei dies ungewöhnlich viel. Zum Vergleich nannte er die Gemeinde Harrislee. „Mit einer etwa gleich hohen Einwohnerzahl, erreicht die Bücherei nicht einmal ein Drittel der Ausleihen.“ Um sich jedoch weiter entwickeln zu können, sei mindestens eine Fläche von 678 Quadratmetern notwendig. „Momentan ist einfach zu wenig Platz. So hat die Bücherei keine Entwicklungsmöglichkeiten“, sagte Simons.

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Dem stimmten die Barmstedter Politiker zu. „Die Bibliothek leistet hervorragende Arbeit. Im Zuge eines Neubaus sollte die Bücherei so eingerichtet werden, dass sie ihre Aufgaben und Möglichkeiten erfüllen kann“, sagte Herbert Flick (BALL). Etwas skeptischer war dagegen Susanne Rattay (FWB): „Wir haben eine ganze Liste an Investitionen. Ein Neubau wäre mit hohen Kosten verbunden. Ich würde mir wünschen, dass wir, bevor wir eine Entscheidung treffen, Fördermittel abklopfen“, schlug sie vor. Dem entgegenete Patrick Laas (SPD): „Mit Sicherheit ist dies ein Großprojekt für die nächsten Jahre. Wir stehen jedoch hinter dem Vorhaben eines Neubaus, selbstverständlich unter den Voraussetzungen, alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.“ Dem stimmte Susanne Schmidt (CDU) zu. Ohne Fördermittel sei das Projekt nicht zu leisten.

Im Jahr 2016 besichtigte der arbeitsmedizinische Dienst und die Unfallkasse Nord die Bücherei am Holstenring. Das Ergebnis: Die Bücherei ist in dem vorgefundenen Arbeitsbedingungen nicht haltbar. „Weder die Büro- noch die Sanitärräume befinden sich in einem ordnungsgemäßen Zustand“, heißt es in dem Protokoll. Es bestehe „in jedem Fall dringender Handlungsbedarf um gesundheitliche Beeinträchtigungen und Gefährdungen zu reduzieren“. Die Verwaltung ist in der Vergangenheit mehrere Modelle durchgegangen. Eines davon beinhaltete die Aufstockung auf das Bestandsgebäude. Für die Ausschussmitglieder ist dieser Vorschlag vom Tisch. „Das halten wir für absolut ungeeignet“, betonte Flick.

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