zur Navigation springen

Das WC-Haus soll schöner werden : Politik in Barmstedt sagt Graffiti-Sprayern den Kampf an

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Fassaden sollen begrünt und bemalt werden. Rewe will das Projekt unterstützen.

shz.de von
erstellt am 12.Mär.2015 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Das WC-Haus auf dem Rewe-Parkplatz am Küsterkamp soll schöner werden: Der Bauausschuss hat einstimmig beschlossen, dass das Graffiti entfernt und die Fassaden begrünt und bemalt werden sollen. Die Kosten würden sich – je nach Umfang – auf bis zu 7600 Euro belaufen. „Rewe hat aber eine großzügige Unterstützung zugesagt“, berichtete Fachamtsleiterin Ulrike Karvink.

Das Unternehmen Rewe habe die Diskussion auch ins Rollen gebracht, berichtete der Ausschussvorsitzende Ortwin Schmidt (CDU). „Ein Mitarbeiter hat sich beim Bürgervorsteher über die Graffiti beklagt.“ Auch die Verwaltung erhalte „immer wieder Klagen von Bürgern über die Schmierereien“, ergänzte Mitarbeiterin Renate Dorsch, die mehrere „Verschönerungsvorschläge“ für das 1999 gebaute WC-Haus vorstellte.

Es sei nicht damit getan, die großflächigen Graffiti nur zu entfernen, sagte Dorsch. „Wir müssen auch verhindern, dass das Haus ständig wieder beschmiert wird.“ Das könne durch Begrünung oder Bemalung der Fassaden erreicht werden. Während die Pflanzen je nach Art zwischen 600 und 1500 Euro kosten würden, würde die Malerei mit bis zu 3000 Euro zu Buche schlagen. Das Entfernen und der Graffiti-Schutz würden etwa 4600 Euro kosten.

Marina Quoirin-Nebel (Grüne) sprach sich für eine Bepflanzung aus. „Am schönsten fände ich Feuerdorn. Der ist hübsch und leuchtet im Herbst schön.“ Die Malerei hingegen sei „Geschmackssache. Mir sagt das eher nicht zu.“ Auch Renate Herrndorff (FWB) sprach sich für eine Begrünung aus. „Davon abgesehen, würde ich mir aber erstmal mehr Polizeipräsenz wünschen.“ Damit könne den Schmierereien und auch dem Vandalismus im nahe gelegenen Humburg-Haus-Garten eventuell entgegengewirkt werden.

Beschlossen wurde letzten Endes, die Schmierereien zu entfernen, die Fassaden mit einem Graffitischutz zu versehen, Teilflächen begrünen und den Eingangsbereich – wie von Rewe gewünscht – bemalen zu lassen. Da nicht klar ist, ob die restlichen Kosten aus dem aktuellen Budget für Unterhaltungsmaßnahmen beglichen werden können, müssten die Mittel eventuell im Nachtragshaushalt bereit gestellt werden, erklärte Karvink.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen