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Barmstedter Zeitung

13. Dezember 2017 | 14:51 Uhr

Barmstedt : Poesie auf der Schulbühne

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Am Carl-Friedrich-von-Weizäcker-Gymnasium fand der dritte Poetry Slam statt. Auch Schüler trauten sich auf die Bühne.

shz.de von
erstellt am 15.Feb.2016 | 10:00 Uhr

Barmstedt | In der Sporthalle des Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Gymnasiums fand am Freitag der dritte Poetry Slam vor 200 Besuchern statt. „Ich bin gespannt auf die Darbietungen der Schüler der siebten bis dreizehnten Klassen, die sich erstmalig auf die Bühne trauen“, sagte Marco Lehmitz vom Kulturausschuss, der zusammen mit vierzehn Schulkameraden die Veranstaltung organisierte.

Die Schüler kümmerten sich um den Bühnenaufbau, versorgten die Besucher mit Verpflegung und engagierten den Hamburger Raphael Grebenstein, der für den technischen Ablauf zuständig war. Die Lichtanlage bekamen sie von der Heiligen-Geist-Kirche geliehen.

„Unser Slam ist gedacht als eine Bühne für alle, die Lust haben, einen Text vorzutragen“, verkündete Jannes Wegner, der zusammen mit Felix Kohlmorgen die Moderation an diesem Abend übernommen hatte. Es war ein buntes Programm aus Wortakrobatik und musikalischen Einlagen, das den Zuschauern geboten wurde.

Viele junge Nachwuchspoeten wagten sich auf die Bühne und präsentierten ihre eigenen Texte über Träume, Märchen und den Schulalltag. „Draußen strahlt die Sonne, die Blumen auf der Wiese blühen in den buntesten Farben und ich frage mich, warum kann ich diese schöne Welt nicht auch in meinem Kopf haben“ – so beginnt die 17-jährige Jana Wienert ihr Stück „Gedankengewitter“.

Zwei bekannte Slammer, die Kunst- und Philosophiestudentin Mona Harry und der Soziologiestudent Lennart Hamann, präsentierten ihre Texte über mediales Rauschen, Pollenflug und kaputte Existenzen. Die Schulglocke, die unerwartet klingelte, baute Hamann spontan in seinen Text mit ein.

Slammer mit Erfahrung;  Lennart Hamann und Mona Harry. (Foto: Kuhnke)
Slammer mit Erfahrung; Lennart Hamann und Mona Harry. (Foto: Kuhnke)
 

„Es hat mir sehr viel Spaß gemacht vor dem Barmstedter Publikum aufzutreten“, sagte Hamann. Bevor die Experten aber auf die Bühne gingen, gaben sie am Vormittag für interessierte Schüler einen Poetry Slam Workshop. „Wir haben uns kurzfristig entschieden, an dem Workshop teilzunehmen. Es war aufregend, aber als ich auf der Bühne stand, war die Nervosität weg“, erzählte Maxi Schümann und ihre Mitschülerin Celine Clasen ergänzte, dass es eine gute Erfahrung war. Für beide Schülerinnen soll der Poetry Slam kein einmaliges Erlebnis bleiben. Sie wollen weiter selbstgeschriebene Texte vortragen. Auch die Musik kam an diesem Abend nicht zu kurz. Die Schülerbands „Creative Name“ und „Three Stripes“ unterhielten die Zuschauer zwischen den Auftritten – und zum Abschluss gab die Hamburger Band „We Are Stereokid“ ein Konzert.

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