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Barmstedt : Pläne für die Königsberger Straße

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Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Baugenossenschaft Pinneberg will Mehrfamilien- und Reihenhäuser bauen. Barmstedts Politiker monieren die Größe des Vorhabens.

An der Königsberger Straße in Barmstedt soll neu gebaut werden. Die Baugenossenschaft Pinneberg will im Bereich Königsberger-, Breslauer Straße sowie Sandberg mehr Wohneinheiten mit unterschiedlichen Wohngrößen errichten. Architekt Dirk Buddelmann aus Elmshorn stellte die erste Entwurfsidee während der jüngsten Bauausschusssitzung vor.

Es solle eine moderne Bebauung mit zweieinhalb geschossigen, barrierefreien Häusern mit Lift sowie Reihenhäusern werden, sagte Buddelmann. Eine Überlegung sei, in zweiter Reihe mit den Bauten zu beginnen. „Dies ist die erste Anfrage, die wir an die Stadt tragen“, betonte der Architekt.

Die Politiker hatten viele Fragen. Wie hoch werden die mehrgeschossigen Häuser?, wollten sie unter anderem wissen, und weshalb auf der Planzeichnung keine Spielplätze zu sehen seien. „Die werden später hinein gefügt“, so Buddelmann.

„Noch nicht ganz das Gelbe vom Ei“

Die Bebauung sei zu massiv und zu dicht, kritisierte Axel Schmidt (FWB). Eine Anregung war, die Parkplätze zusammenzuziehen, um mehr Grünflächen zu schaffen. Marina Quoirin-Nebel (Grüne) schlug vor, die Häuser gestaffelt aufgelockert zu gestalten und eventuell Tiefgaragen in die Planung einzubeziehen.

„Uns fehlen die schriftlichen Angaben der Geschosshöhen, und es wird auf dem Plan nicht ersichtlich, welche Flächen genau versiegelt werden würden“, kritisierte Anette Bremer-Willms (SPD). Ihr Parteikollege Jürgen Busse fasste zusammen: „Es ist die erste Überlegung. Wir müssen mit dem Bauträger gemeinsam Hausaufgaben machen, was er sich vorstellt, und was wir uns vorstellen.“

Ausschussvorsitzender Uwe Runge (CDU) erklärte abschließend: „Städteplanerisch ist das alles noch nicht ganz das Gelbe vom Ei.“

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erstellt am 13.Sep.2013 | 16:00 Uhr

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