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Ellerhoop : Pferdekoppel: Wohnanlage kommt später

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Für das Neubaugebiet Pferdekoppel in Ellerhoop werden die geplanten Bauabschnitte umgestellt. Das wurde während der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung bekannt gegeben.

Für das neue Baugebiet „Pferdekoppel“ zwischen Dorfstraße und Wieren in Ellerhoop werden die geplanten Bauabschnitte umgestellt. Der Bauausschussvorsitzende Frank Möller berichtete während der jüngsten Gemeinderatssitzung im Gasthof „Zur Linde“, dass die Gemeinde laut Innenministerium eine Potenzialermittlung durchführen musste. Dabei wird der örtliche Bedarf nach Baugrundstücken ermittelt.

„Die Gemeinde darf bis 2025 insgesamt 86 Wohneinheiten schaffen“, sagte Möller. Allerdings sei die Ermittlung von 2009. In der Zwischenzeit seien neue Wohneinheiten geschaffen worden, so dass der Ist-Zustand bei 49 neuen Wohneinheiten liegt. Das neue Gebiet umfasst 42 Einfamilienhäuser plus eine Gemeinschaftswohnanlage mit 28 Wohneinheiten. Damit würde die genehmigte Anzahl der Wohneinheiten bis 2025 überschritten.

Die Gemeindevertreter beschlossen daher, den geplanten zweiten Bauabschnitt mit 13 Bauplätzen und der Gemeinschaftswohnanlage hinten anzustellen – so dass dieser jetzt der vierte und letzte Bauabschnitt ist. „Die Anfrage nach Einzelhäusern ist wesentlich größer“, so Möller. Mit dieser Änderung erging der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die Aufstellung der achten Änderung des Flächennutzungsplans.

Locker wurde die Runde der Politiker sowie der Besucher, als es um eine neue Umzäunung des Schul- und Kindergartenareals ging. Wie soll er aussehen? Welches Material soll verwendet werden? Die Kindergartenaufsicht empfiehlt einen 1,50 Meter hohen Zaun aus Metall. Begründung: Bei niedrigeren Abgrenzungen sei die Gefahr gegeben, dass Kinder über den Zaun gereicht werden können. „Aber Kita-Kinder haben doch eine Aufsicht“, war die einhellige Meinung. Die Gemeindevertreter plädierten mehrheitlich für einen Holzzaun, obwohl der wohl teurer und pflegeaufwändiger sein werde. Metall, warf jemand ein, sei eine optische Katastrophe. Die Politiker entschieden sich für einen 1,30 Meter hohen Holzzaun und wollen sich Angebote einholen.

Die Gemeindevertretung bestätigte zudem die Wahl des stellvertretenden Wehrführers Detlef Hahn, der von Bürgermeisterin Wiebke Uhl vereidigt wurde.

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