Freie Wählergemeinschaft Barmstedt : Peter Gottschalk im Amt bestätigt

Peter Gottschalk wurde in seinem Amt als FWB-Vorsitzender bestätigt. Ebenso Susanne Rattay als Pressesprecherin.
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Peter Gottschalk wurde in seinem Amt als FWB-Vorsitzender bestätigt. Ebenso Susanne Rattay als Pressesprecherin.

Die Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft Barmstedt votierten einstimmig für den bisherigen Vorsitzenden .

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24. März 2017, 11:51 Uhr

Barmstedt | Peter Gottschalk bleibt Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft Barmstedt (FWG). Bei den turnusmäßig durchgeführten Wahlen im Rahmen der Jahreshauptversammlung im BMTV-Heim (Webers) votierte die Versammlung einstimmig für ihn.

Lobende Worte für den FWB-Chef fand Christian Kahns, der ihm bescheinigte, in den vergangenen zehn Jahren mit viel Einsatz und Erfolg sein Amt ausgeübt zu haben. Gottschalk selbst bedankte sich für das Vertrauen, das ihm geschenkt wurde, und wies scherzhaft darauf hin, dass er nicht bis zu seinem 80. Geburtstag Vorsitzender bleiben wolle. Es gelte, sich in den nächsten zwei Jahren Gedanken über einen Nachfolger zu machen. Pressesprecherin bleibt Susanne Rattay, Kassenwart Reimer Karstens. Weitere Tagesordnungspunkte bildeten die Berichte des Vorsitzenden sowie des Fraktionsvorsitzenden Michael Schönfelder.

An den Anfang seiner Ausführungen stellte Gottschalk die traditionelle Klausurtagung der FWB, die diesmal im Zeichen der bevorstehenden Kommunalwahl 2018 stand. „Wir haben eine Arbeitsgruppe gebildet, um die Ziele der FWB zur Kommunalwahl neu zu definieren“, erklärte er. „Mit dem Urnengang wird der Generationswechsel eingeleitet. Gesucht werden noch Bürger, die interessiert sind, bei uns mitzuarbeiten.“ Zum Thema „Bau und Gebäude“ führte er unter anderem aus, dass einige Gebäude von öffentlichen Einrichtungen beziehungsweise Dienstleistern auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene nicht mehr ausreichten und teilweise nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprächen wie beispielsweise die Feuerwache, Polizei, THW und Bücherei.

Die FWB werde den Antrag stellen, dass die Verwaltung mit den übergeordneten Stellen der genannten Behörden Kontakt aufnehmen solle, um den zukünftigen Bedarf an Flächen und Gebäuden zu ermitteln. Anschließend werde mit den Beteiligten ein Gesamtkonzept erstellt. Gottschalk widmete sich in seinem Referat auch dem Wischhof (Humburghaus) und erklärte, dass der nicht zu bebauende Teil als innerstädtische, naturnahe Fläche erhalten beziehungsweise entwickelt werden solle. Vorstellbar sei eine naturnahe Streuobstwiese mit erlebnisorientierten Angeboten. Die Mittel der Nelke-Stiftung könnte die Stadt über den Bau eines Gebäudes auf dem Wischhof kapitalisieren. Die Überschüsse aus den gesicherten Einnahmen würden ausgeschüttet. Ein weiteres Thema, das Gottschalk ansprach, war der Baumschutz.

Als kurzfristige Maßnahme nannte er die frühzeitige Beteiligung des Umweltausschusses vor Fäll- und Pflegearbeiten auf öffentlichen Flächen. „Eine weitere Maßnahme ist die Einführung einer Satzung zum Schutz von in B-Plänen als erhaltungswürdig festgesetzten Bäumen“, sagte er. „Die ungenehmigte Fällung dieser Bäume wird mit Geldstrafen geahndet.“ Die FWB nimmt die Baumschutzsatzung gegebenenfalls als Ziel im Wahlprogramm 2018 bis 2023 auf.

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