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Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 06:03 Uhr

Westerhorn : Paten unterstützen Flüchtlinge

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Viele der etwa 62 Asylsuchenden im Amt Hörnerkirchen sind in Westerhorn untergebracht. Das hat Hörnerkirchens Flüchtlingsbeauftragte Marlis Winter während der jüngsten Gemeindevertretersitzung in Westerhorn berichtet.

Westerhorn | „Erst kamen viele einzelne Männer, jetzt sind es Familien mit vielen Kindern“, so Winter. Zwei Neubürger hätten bereits feste Arbeitsplätze, andere seien in Praktika vermittelt worden. Den Bewohnern der einzelnen Häuser seien Paten zugeteilt worden, die die Flüchtlinge unter anderem bei Behördengängen begleiteten. Der Deutsch-Unterricht vor Ort habe sich zur festen Einrichtung entwickelt, ebenso die wöchentlichen Treffen im „Café Kunterbunt“ (wir berichteten). Wenig Verständnis zeigte Winter für den Umstand, dass von 23 unbegleiteten Jugendlichen aus Afghanistan aufgrund rechtlicher Vorgaben momentan lediglich drei eine Schule besuchen dürften.

Den Haushalt für 2016 verabschiedete das Gremium einstimmig. Zudem „begrüßt die Gemeinde Westerhorn die Durchführung der Lärmsanierung durch Schallschutzmaßnahmen an der Bahnstrecke des Bundes von Hamburg-Altona nach Kiel und spricht sich dafür aus, die Zustimmung zur weiteren Planung und Durchführung für den Streckenabschnitt in ihrem Zuständigkeitsbereich zu erteilen“. Die komplette Finanzierung der geplanten drei Meter hohen Lärmschutzzäune und Schallschutzfenster werde durch den Bund übernommen.

Außerdem soll östlich der Bahnlinie eine überdachte Fahrradabstell-Anlage entstehen. Auch hier hält sich der finanzielle Eigenanteil der Gemeinde voraussichtlich in Grenzen. Dank Mittel des Landes Schleswig-Holstein wird mit einem Fördersatz von 75 Prozent gerechnet. Der restliche Betrag kann durch die Metropolregion Hamburg zu 50 Prozent bezuschusst werden. Für Westerhorn blieben so bei 10  000 Euro Baukosten rund 1500 Euro übrig. Außerdem will die Gemeinde die Hütte am Steingarten sanieren. In den Haushalt wurden hierfür 8000 Euro eingestellt. Durch Eigenarbeit könnte die Summe aber noch deutlich niedriger ausfallen.

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