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Barmstedter Zeitung

23. Oktober 2017 | 03:14 Uhr

Bürgerhaus : Pächter gesucht

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Vertrag mit letztem Betreiber einvernehmlich gekündigt. Gespräche mit Interessenten laufen an.

shz.de von
erstellt am 07.Feb.2015 | 16:00 Uhr

Das Restaurant „Elisavet“ im Bürgerhaus in Bokholt-Hanredder ist derzeit geschlossen. „Der Vertrag mit dem Pächter wurde in beiderseitigem Einvernehmen gekündigt“, teilte Bürgermeister Wolfgang Mohr auf Anfrage mit. „Insbesondere in letzter Zeit waren wir, die Gemeinde, und auch der Pächter nicht glücklich mit der Situation.“ Nach Informationen dieser Zeitung ist ein Faktor, der zur Auflösung des Pachtvertrages geführt hat, die wirtschaftliche Lage des Pächters gewesen. Man habe daher einen Kompromiss gefunden, um so auseinanderzugehen, dass der Schaden für beide Seiten so gering wie möglich ausfalle, hieß es. Die Beendigung des Vertrags war im nicht-öffentlichen Teil einer Sitzung der Gemeindevertretung Ende Januar beschlossen worden.

Mittlerweile gibt es laut Bürgermeister Mohr eine Reihe von Interessenten – auch ohne laut die Werbetrommel zu rühren: Gespräche mit ihnen stünden in Kürze an. Falls diese zu keinem Erfolg führten, werde man Anzeigen schalten. Dabei haben der Bürgermeister und die weiteren Entscheidungsträger in Bokholt-Hanredder bestimmte Vorstellungen: „Wir haben aus den Erfahrungen gelernt“, sagte Mohr. So sollte die Speisekarte auch gutbürgerliche deutsche Küche aufweisen, denn allzu exotisch scheinen es die Gäste, die im Bürgerhaus einkehren, nicht zu mögen. Die anstehenden Veranstaltungen in Bokholt-Hanredder sollen zunächst einmal im Feuerwehrgerätehaus sowie im Gasthof „Zur Linde“ stattfinden. So soll beispielsweise die nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr am Dienstag, 17. Februar, im Feuerwehrgerätehaus abgehalten werden.

Das Restaurant „Elisavet“, das griechische Küche bot, war am 1. Oktober 2013 eröffnet worden. Zuvor hatte das Bürgerhaus drei Monate geschlossen . Damals zeigten sich Bürgermeister Wolfgang Mohr sowie seine Stellvertreterinnen Katrin Weihrauch-Lenz und Katrin Schrade außerordentlich erleichtert, denn ein funktionierender gastronomischer Betrieb habe für die Gemeinde große Bedeutung.

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