Freiwillige Feuerwehr : Offizieller Dienstbeginn für Tanklöschfahrzeug in Barmstedt

Die komplette Barmstedter Feuerwehr sowie zahlreiche Gäste waren gestern Mittag angetreten, um die Übergabe des neuen Fahrzeugs feiern.
1 von 2
Die komplette Barmstedter Feuerwehr sowie zahlreiche Gäste waren am Sonntag angetreten, um die Übergabe des neuen Fahrzeugs zu feiern.

Die Kosten für den neuen Einsatzwagen werden komplett durch Fördermittel gedeckt.

shz.de von
15. Januar 2018, 13:00 Uhr

Barmstedt | Endlich ist es da, das neue Tanklöschfahrzeug (TLF) der Freiwilligen Feuerwehr Barmstedt. Voller Freude konnte Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos) gestern Mittag den symbolischen Schlüssel an Wehrführer Uwe Schinkel überreichen, der seinerseits diesen an die Löschgruppe übergab.

Peter Huckfeldt, hauptamtlicher Gerätewart bei der Feuerwehr Barmstedt, schildert die Besonderheiten des neuen TLF 3000 so: „Das Fahrzeug entspricht dem neuesten Stand der Technik, es ist mit Airbags, Anschnallgurten und Atemschutzvorrichtungen ausgestattet. Es ist das wichtigste Fahrzeug im Fuhrpark, da es auch immer als erstes ausrückt. Die Gruppenkabine bietet Platz für neun Einsatzkräfte. Mit seinen 4000 Liter Volumen haben wir gegenüber dem alten LF8 mit seinen 2500 Litern fast eine Verdoppelung.“ Gegenüber dem alten Löschfahrzeug (LF) gebe es wesentliche Unterschiede, schilderte Huckfeldt weiter: „Unser LF8 ist mit seinen 32 Jahren das älteste Fahrzeug, es wird als nächstes ausgetauscht. Im neuen TLF 3000 verfügen wir jetzt über eine mechanisch betriebene Schaumzumischanlage. Die Zumischung von Schaum ist wegen der Wasserspannungen notwendig. Der Schaum ist biologisch abbaubar.“

Mit vorausgehender Planung, Bereitstellung der notwendigen Haushaltsmittel und Bestellung beläuft sich der Zeitraum für die Neuan-schaffung auf fast drei Jahre. Neben dem Austausch des LF 8 sei für 2019 die Anschaffung eines Mannschaftstransporters vorgesehen, so die Feuerwehr.

Wehrführer Uwe Schinkel zeigte sich begeistert, das neue Fahrzeug offiziell in Betrieb nehmen zu können. Die Kosten von etwa 305 000 Euro würden durch Zuschüsse von Bund, Land und anderen komplett gedeckt werden.

Somit entstünden der Stadt Barmstedt keine Kosten. „Unsere Schlagkraft wird hiermit wesentlich verbessert. Mehr Wasser an Bord, neuere Technik, das alles macht unsere Einsätze effektiver.“ Die Aufnahme der Planungen für eine neue Feuerwache freue ihn ebenfalls – auch wenn damit für das neue Jahr erheblich mehr Arbeit auf ihn zu-komme, so der Wehrführer.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen