Offermann bleibt WUV-Vorsteher

Jens-Uwe Jahns (links) aus Bönningstedt vereidigte als ältestes Verbandsmitglied den wiedergewählten Verbandsvorsteher Reimer Offermann aus Heede.
Jens-Uwe Jahns (links) aus Bönningstedt vereidigte als ältestes Verbandsmitglied den wiedergewählten Verbandsvorsteher Reimer Offermann aus Heede.

Heedes Bürgermeister im Amt bestätigt / Verband kümmert sich um die Pflege von Gemeindestraßen und Wegen im Kreis Pinneberg

shz.de von
03. August 2018, 00:00 Uhr

Reimer Offermann aus Heede bleibt Verbandsvorsteher des Wegeunterhaltungsverbands (WUV) Pinneberg. Während der konstituierenden Sitzung am Dienstagabend in der Gastwirtschaft „Heeder Damm“ wurde er einstimmig in seinem Amt als Verbandsvorsteher bestätigt. Der Heeder Bürgermeister hatte das Amt bereits zehn Jahre lang geführt und wird es auch in Zukunft tun. Die Vereidigung nahm Jens-Uwe Jahns aus Bönningstedt vor, der als ältestes Verbandsmitglied ausgemacht worden war und die Sitzung für die Dauer des Wahlvorganges leitete.

Reimer Offermann bedankte sich bei den anwesenden Verbandsmitgliedern für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Er dankte den Mitgliedern des Wegeunterhaltungsverbandes und Geschäftsführer Klaus Perthen vom Amt Rantzau für ihre geleistete Arbeit und stellte fest, „dass wir die Partner der Gemeinden sind und jede Anregung aufnehmen sollten.“ Es gebe im Kreis Pinneberg unterschiedlich strukturierte Gemeinden mit unterschiedlichen Bedürfnissen, was bei der Arbeit des Verbands zu berücksichtigen sei. Zudem müsse der WUV an laufenden Lernprozessen teilnehmen und offene Ohren haben für neue Entwicklungen. Zuvor hatte er während der Begrüßung den Anwesenden einige Ratschläge gegeben. So müssten beispielsweise, wenn die Asphaltierung größerer Flächen anstünden, zuvor die Versorger kontaktiert und nachgefragt werden, welche Maßnahmen für die nächste Zeit geplant seien, sagte Offermann. Es gelte zu vermeiden, dass man frisch asphaltierte Flächen wieder aufbreche. Viele Straßen lägen außerdem durch den seitlichen Bewuchs im Schatten. Die entstehende Nässe werde im Winter zum Problem, wenn sich bereits Risse gebildet hätten und der Frost weitere Schäden verursacht habe. „Welche Maßnahmen dann jeweils zu treffen sind, ist Abwägungssache“, so der Verbandsvorsteher. Ein weiterer Ratschlag betraf die Banketten in den Gemeinden, die laut Offermann aus Naturschutzgründen nicht vor dem 15. Juli gemäht werden sollten.

Dem WUV Pinneberg gehören 120 Personen an, davon waren 110 zur Sitzung gekommen. Der Verband ist ein Zusammenschluss von 38 amtsangehörigen Gemeinden im Kreis Pinneberg und dem Amt Rantzau angegliedert. Die Organisation kümmert sich darum, Schlaglöcher, Risse und kaputte Stellen in Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen zu reparieren und ausgefahrene Randstreifen in einen ordnungsgemäßen Zustand zu versetzen. Etwa 1,1 Millionen Euro gebe der WUV jährlich für Reparaturen des 900 Kilometer langen und 1150 Straßen umfassenden Wegenetzes aus, so Offermann. Im vergangenen Jahr feierte der Verband sein 50-jähriges Bestehen.

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