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Barmstedter Bauernmark : Obst, Gemüse und Sonne satt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Tausende Besucher bummelten bei sommerlichen Temperaturen durch die Innenstadt.

shz.de von
erstellt am 16.Okt.2017 | 13:00 Uhr

Barmstedt | Eine farbenprächtige Vielfalt an Obst, Gemüse und weiteren regionalen Produkten, Kunsthandwerk und deftige Eintöpfe haben gestern tausende Besucher auf den Barmstedter Bauernmarkt gelockt. Zum 26. Mal richtete der Handels- und Gewerbeverein (HGB) das Ereignis in der für den Verkehr gesperrten Innenstadt aus. Nachmittags hatten zudem etliche Ge-schäfte geöffnet. Viele Besucher nutzten den strahlenden Sonnenschein und die Wärme, um auf den Sitzgelegenheiten im Freien den goldenen Herbsttag zu genießen.

Rappelvoll war es auf dem Marktplatz, dem Kleinen Markt und in der Innenstadt-Meile. Düfte von Grünkohleintopf und Kürbissuppe waberten durch die Lüfte und veranlassten viele, sich zum Mittagessen auf dem Marktplatz niederzulassen. Der Hingucker war der Themenwagen „Sägerei“ aus Naturmaterialien am Markt, der bereits auf dem Herbstmarkt in Heede gezeigt wurde. Vereine und Verbände wie das DRK und der Kaninchenzuchtverein präsentierten sich. Das THW verkaufte Erbseneintopf. Am Stand der Schöpfkelle aßen die Besucher Rübenmalheur und interessierten sich für den Kirchenkalender 2018. Die Landfrauen boten selbstgebackene Kuchen an.

 

Der Förderverein der Feuerwehr war in doppelter Funktion vor Ort. „Wir sperren die Straße ab und machen Werbung für den Verein“, sagte Hans-Jürgen Tschirpke. Kinder wie Lina (8) und Anita (11) standen Schlange bei Peter Schuster, um mit dessen kleinen Trecker einige Runden zu drehen. Andere Kinder fuhren Eisenbahn auf dem Parkplatz am Rathaus. Familie Schröder aus Kal-tenkirchen schleppte je ei-nen Sack Kartoffeln und Ro-senkohl zu ihrem Auto. „Die Fahrt hierher hat sich ge-lohnt, das Gemüse ist frisch und aus der Region“, so die Schröders. Ein junges Paar holte sich Gurken an einem Stand und war verwirrt ob der Vielfalt des gesäuerten Gemüses.

Die Wahl fällt auf Gewürzgurken

„Oma hat gesagt, wir sollen die normalen Gurken nehmen“, sagten die beiden – und erhielten ein Fässchen mit Gewürzgurken. Honigprodukte, Marmeladen, frisches Brot und Käse fanden ihre Abnehmer. Der stellvertretende Bürgermeister Ernst-Reimer Sass hatte mit mehreren Bürgermeistern der Umlandgemeinden einen Rundgang über den Markt gemacht. „Eine gute Gelegenheit, mal mit Kollegen ungezwungen zu plaudern“, sagte er.

In der Kommunalen Halle herrschte Gedränge. Bücherei und Spieliothek veräußerten aussortierte Bücher zum Kilopreis für einen Euro, wei-tere Medien sowie Spiele zum Spottpreis. Die Kunden konnten ihre ausgesuchten Stapel kaum schleppen. Merle Drewitz (16) wählte sich bescheiden zwei Bücher aus, darunter einen Harry Potter-Band in englischer Sprache. „Ich will mein Englisch aufbessern“, sagte sie. Helmut Gertig besorgte sich Spiele wie „Affenschlau“ und „Wort-Tüftel“ für seine Enkel.

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