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Barmstedter Zeitung

25. November 2017 | 10:49 Uhr

Bilsen : Noch 17 Bauplätze zu vergeben

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Das Gewerbe- und das Wohnbebauung an der Klosterkoppel werden ab sofort auch an auswärtige Interessenten verkauft.

shz.de von
erstellt am 17.Apr.2014 | 06:00 Uhr

Bilsen | Die Gemeinde Bilsen vergibt ab jetzt Wohnbaugrundstücke und gewerblich nutzbare Grundstücke im B-Plangebiet 9 auch an auswärtige Interessenten. Wer also im Bereich des Baugebiets der Gemeinde ein voll erschlossenes Grundstück kaufen will, muss kein Bilsener sein. Das beschlossen die Politiker während der jüngsten Gemeindevertretung im Gasthof „Bilsener Mühle“.

Das Vorkaufsrecht für Bilsener Bürger endete Mitte März 2014. Acht Grundstücke sind bereits vergeben, 17 noch zu haben. „Wenn sich gleichzeitig ein Auswärtiger und ein Bilsener für dasselbe Grundstück interessiert, erhält der Bilsener nach wie vor den Zuschlag“, so Bürgermeister Peter Lehnert. Die Gemeindevertretung hat die Vergabe an den Finanzausschuss abgetreten, der häufiger zusammen kommen wird, um die Vergaben zu regeln. Über das Baugebiet können sich Interessenten auch auf der Internetseite immoscout informieren.

Das Gremium fasste den Beschluss über die neunte Änderung des Flächennutzungs-Plans (F-Plan), ebenso fiel der Beschluss für die Änderung des Bebauungs-Plans 9 (B-Plan) für den gleichen Bereich bei gleichzeitiger Aufhebung des B-Plans 7. Die Änderung besagt, dass der südliche Bereich, der zuvor Sondergebiet war, nun Wohn-, Misch- und gewerblicher Bereich geworden ist.

„Jetzt muss noch das Innenministerium die F-Plan-Änderung genehmigen, dann können wir die Ausschreibung für die Erschließungsstraße vornehmen“, so Lehnert. Vorgesehen ist, dass ab Oktober 2014 gebaut werden kann.

Weitere Themen der Sitzung: Stefan Ludwig (Bürgerforum Bilsen) schlug vor, den Container für die kürzlich erfolgte gemeindliche Müllsammelaktion künftig nicht am Dörpshuus, sondern auf einem Privatgrundstück abzustellen. „Es kann nicht sein, dass Leute einfach ihren Müll hineinwerfen, die sich nicht einmal bei der Aktion beteiligen“, sagte er. In dem Sammelbehälter befand sich nach der Aktion wesentlich mehr Müll, als eingesammelt wurde.

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