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Foto: Patrick Pleul

Maisernte im Kreis Pinneberg : Nicht mehr als Durchschnitt

Die Landwirte im Kreis Pinneberg haben die Maisernte fast beendet. Einige Betriebe müssen mit höheren Einbußen rechnen.


von
10. September 2018, 16:00 Uhr

Brande-Hörnerkirchen | Im vergangenen Jahr stand der Mais wegen der schwer befahrbaren Böden und der wenigen Sonnenstunden so lange wie selten auf den Feldern im Kreis Pinneberg. In diesem Jahr ist es genau umgekehrt: Wegen der anhaltenden Trockenheit und der vielen Sonnenstunden sollten zu Beginn dieser Woche viele Felder schon abgeerntet sein, berichtet Peer Jensen-Nissen, Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Pinneberg. „Wir sind Mitte August bereits angefangen, so früh wie noch nie“, ergänzt Christof Kirst, Landwirt aus Brande-Hörnerkirchen. Beide rechnen damit, dass die Ernte maximal durchschnittlich ausfallen wird. Und: „Die Erträge sind sehr unterschiedlich“, so Jensen-Nissen.

Normalerweise wird laut Jensen-Nissen der Mais zwischen dem 20. September und dem 1. Oktober geerntet. Welcher Betrieb mit welcher Ernte rechnen kann, hänge angesichts der Trockenheit im Sommer viel von den Niederschlägen ab, sagt er. Die Felder von Landwirten, die den ein oder anderen Gewitterschauer abbekommen hätten, erzielten wahrscheinlich durchschnittliche Erträge. Bei einigen Landwirten könnten die Einbußen aber bis zu 30 Prozent betragen, schätzen sowohl Kirst als auch Jensen-Nissen. Das trockene Wetter hatte aber auch positive Auswirkungen: So sei die Ernte reibungslos verlaufen. Traktoren hätten nicht aus schlammigen Böden befreit werden müssen. Es sei kaum Schmutz auf die Straßen getragen worden und auch die Belastungen für Anlieger seien gering gewesen.

Der Mais benötige zum Wachsen eine bestimmte Anzahl Sonnenstunden, betont Jensen-Nissen. „Wenn die voll sind, reift er ab. Vergangenes Jahr hatten wir wenig Sonne, daher war die Ernte erst Ende Oktober. Dieses Mal haben wir viel Sonne gehabt und die Pflanze kommt schnell in die Abreife.“ Und das Jahr sei noch nicht zu Ende: „Wir stecken mitten in einer Vegetationsperiode und es hat Niederschläge gegeben. Vielleicht gibt es noch einen Grasschnitt“, sagt er. Viele Betriebe seien bemüht, im Herbst noch eine Futterernte einfahren zu können.

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Das hofft auch Kirst. „Mir fehlen beim Grasschnitt noch 70 Prozent bis zu einem Durchschnittsjahr“, berichtet der Hörnerkirchener Landwirt, der eine Milchviehwirtschaft betreibt. Die meisten Futterbaubetriebe hofften auf einen letzten Schnitt, um die Reserven aufzufüllen. Dazu brauche es aber unbedingt Regen. Und der ist auch im September laut dem Internetportal kachelmannwetter.com im Kreis Pinneberg eher Mangelware gewesen. Gerade im nördlichen und östlichen Kreisgebiet sind bis gestern Mittag nur etwa acht Millimeter Regen im Monat gefallen, im gesamten August waren es etwa 40 Millimeter – stellenweise etwas mehr, stellenweise auch weniger. „Zwei bis vier Millimeter ist zu wenig“, sagt Kirst über die Mengen, die benötigt werden. Um die zwölf jeden dritten Tag bräuchte es schon, vier bis fünf wären auch schon okay, sagt er. Zur Lage auf den Betrieben könne er noch keine Aussage treffen, so Jensen-Nissen. Das sei erst möglich, wenn die letzte Ernte eingefahren ist. „Das ist von Hof zu Hof unterschiedlich. Es gibt die mit Reserven, es gibt aber auch Betriebe, die weniger geerntet haben.“ Höfe müssten unter Umständen Futter dazukaufen, ergänzt Kirst. Das wären die Mehrausgaben, die durch die geforderten Bundesmittel gedeckt werden sollen, erläutert er. Der Bund plant nach letzten Berichten angesichts der Dürre-Schäden Hilfen in Höhe von 150 bis 170 Millionen Euro.

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