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Barmstedter Zeitung

17. Dezember 2017 | 04:00 Uhr

Next besteht Schul-Prüfung

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Elmshorner Privatschule erhält staatliche Anerkennung / Christliche Schule will in Elmshorn weiter wachsen

Als die Next-Schule im August 2012 mit neun Kindern an den Start ging, war dies nicht frei von Risiken. Doch inzwischen hat sich die Christliche Schule Elmshorn etabliert. Nach Ablauf der zweijährigen Bewährungszeit stand jetzt die sogenannte „Prüfung über den beanstandungslosen Betrieb“ durch das Ministerium für Bildung und Wissenschaft des Landes und das Kreisschulamt Pinneberg an. Es gab keinerlei Beanstandungen. „Wir empfinden das als eine glatte Eins“, sagt Ilka Hauschild, pädagogische Leiterin von Next.

Laut Hauschild hätten sich die Prüfer Volker Struve (Ministerium) und Schulrat Michael Doppke auch abseits der prüfungsrelevanten Themen wohlwollend über Next geäußert. „Wir freuen uns, dass Next die Prüfung bestanden hat. Für die Schullandschaft im Kreis Pinneberg, insbesondere den Schulstandort Elmshorn, ist Next eine Bereicherung“, sagt Doppke. Er sieht in dem pädagogischen Konzept der Christlichen Schule Impulse, die es zu diskutieren lohnt. Vor diesem Hintergrund freue er sich vor allem über die Zusammenarbeit mit den staatlichen Schulen, die von beiden Seiten von Beginn an intensiv gepflegt wurde. Hauschild bekräftigte die gute Zusammenarbeit mit den Kollegen der staatlichen Grundschulen. „Gerade deshalb ist uns die Bestätigung unserer Bildungsqualität so wichtig“, betont sie.

Meike Lohse, Vorsitzende von Next, richtete einen ausdrücklichen Dank an die Eltern der Schulkinder, die in der „Pionierphase“ der Next-Grundschule das Konzept einer individuellen, werteorientierten Bildung mitgetragen hätten. „Jetzt sind wir offiziell beglaubigt – das ist für uns alle eine tolle Belohnung und eine große Motivation“, so Lohse.

Mit dem staatlichen Ritterschlag ist Next auch die finanziellen Sorgen los. Denn die private Schule wird nun öffentlich gefördert. „Mit dem Zuschuss und unserem Schulgeld ist ein Großteil der Kosten gedeckt“, sagt Lohse. Bisher hatte sich die Schule vor allem über Spenden finanziert. „Die benötigen wir jetzt auch noch. Aber nur noch um zusätzliche Angebote zu finanzieren“, so die Vorsitzende.

Ursprünglich wollte die Privatschule schon 2011 an den Start gehen. Doch damals fand man kein passendes Gebäude. Mit dem Standort in einem ehemaligen Bürohaus in der Hamburger Straße 10 ist der Verein jetzt sehr zufrieden. „Wir fühlen uns hier sehr wohl. Die Lage ist schön zentral“, sagt Lohse und schließt einen Umzug aus. Der Mietvertrag sei unbefristet – und für 2015 sei schon ein Umbau vorgesehen, um weitere Klassenräume zu schaffen. Im nächsten Schuljahr werden mehr als 30 Kinder an der Next-Schule in den Klassen 1 bis 4 unterrichtet. Zudem wird es zwei Vorschulgruppen geben. „Die Nachfrage steigt. Die Eltern schätzen unsere Arbeit“, freut sich die Vorsitzende.

Next steht übrigens für wesentliche Schwerpunkte des Schulprofils. N: nachhaltige Bildung, E: erlebte Werte, X: das Kreuz als Glaubenssymbol und T: talentorientierte Förderung.

>www.next-schule.de

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