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Zukunftsorientiert : Neues Baugebiet für Bullenkuhlen

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Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

Bis zum Jahr 2025 sollen auf einer 1,3 Hektar großen Fläche 16 neue Häuser errichtet werden.

shz.de von
erstellt am 31.Mai.2016 | 16:30 Uhr

Bullenkuhlen | Das idyllisch gelegene Dorf Bullenkuhlen zählt aktuell 390 Einwohner. Aber dabei bleibt es nicht: Die Zahl wird sich etwa um 50 erhöhen, denn die Gemeinde hat ein 3,4 Hektar großes Grundstück von der Baumschule Lohse erworben, das im ersten Bauabschnitt auf einer Fläche von 1,3 Hektar mit 16 ein- und zweigeschossigen Klinker- und Holzhäusern bis zum Jahre 2025 bebaut werden soll. Für die Bebauung der restlichen Fläche müsste anschließend ein entsprechender Antrag neu gestellt werden. Den diesbezüglichen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 1 hat das örtliche Kommunalparlament am 14. Dezember vergangenen Jahres gefasst. Das betreffende Gebiet liegt östlich des Mühlenweges (K12), nördlich der Straße „Am Kamp“ und südlich des Kreuzrebenbaches.

„Wir haben die Idee für ein neues Baugebiet entwickelt, weil es eine starke Nachfrage nach Grundstücken gab“, erläuterte Bürgermeister Willi Hachmann im Gespräch mit dieser Zeitung. „Bereits jetzt liegen uns acht Bewerbungen aus dem Ort und darüber hinaus vor.“ Vergeben würden die Grundstücke in der Größe von durchschnittlich 600 Quadratmetern natürlich vorzugsweise an Bullenkuhlener, wie er weiter ausführte. Aber auch Auswärtige hätten eine reelle Chance. Der Grundstücksverkauf soll aller Voraussicht nach im Jahre 2017 beginnen.

Vorgeschaltet ist das übliche Procedere, sprich: Es müssen die behördlichen Voraussetzungen und Genehmigungen für das Projekt eingeholt werden. Der Ablauf gestaltet sich so, dass das mit dem Projekt beauftragte Planungsbüro ein Bebauungskonzept entwickelt, das den Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange zur Stellungnahme vorgelegt wird. „Die vorgezogene Abstimmung darüber ist für die nächste Zeit vorgesehen, so dass die Stellungnahmen bis zum Beginn der Sommerferien vorliegen“, so Bürgermeister Hachmann. Vor der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ist dann noch die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit erforderlich.“

Bürgermeister Willi Hachmann liegen bereits acht Bewerbungen für die neuen Grundstücke vor.
Bürgermeister Willi Hachmann liegen bereits acht Bewerbungen für die neuen Grundstücke vor. Foto: Schilling

Der Bebauungsplan Nummer 1 wird übrigens nicht aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und muss deshalb dem Landrat des Kreises Pinneberg zur Genehmigung vorgelegt werden. Er wurde vor dem Flächennutzungsplan aufgestellt, weil dringende Gründe es erforderten und er der beabsichtigten städtebaulichen Entwicklung des Gemeindegebietes nicht entgegen steht (vorzeitiger Bebauungsplan). Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sind natürlich Kosten verbunden, die die Gemeinde zunächst vorfinanzieren muss. Eine Refinanzierung wird über die Verkaufserlöse für die Baugrundstücke angestrebt.

Die Gemeinde Bullenkuhlen ist nicht „ohne“. Sie verfügt über so manches „Pfund“, mit dem sie wuchern kann. Das betrifft beispielsweise die Einbettung in eine reizvolle Landschaft, das rege Vereinsleben und den starken Zusammenhalt der Bevölkerung. Es besteht zudem eine gute Anbindung an Elmshorn und Barmstedt sowie nach Hamburg, das in nur 20 Minuten zu erreichen ist.

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