Bilsen : Neues Baugebiet freigegeben

Im Gebiet Klosterkoppel zwischen der L195 und B5 entsteht  ein Mischgebiet sowie eine Wohnfläche.
Im Gebiet Klosterkoppel zwischen der L195 und B5 entsteht ein Mischgebiet sowie eine Wohnfläche.

Potenzielle Hausbauer können ab sofort im Amt Rantzau Grundstücke ihrer Wahl vormerken lassen. Bilsener erhalten Rabatt.

shz.de von
18. November 2013, 12:00 Uhr

In der Gemeinde Bilsen wird gebaut. Der B-Plan 9 sieht eine eingeschränkte Gewerbefläche, ein Mischgebiet sowie eine Wohnfläche im Gebiet Klosterkoppel zwischen der L 195 und der B 5 vor. Es handelt sich um 19000 Quadratmeter nutzbare Gemeindefläche plus 35000 Quadratmeter private Gewerbefläche. Nach eingehenden Beratungen im Bau- und Finanzausschuss wurden während der Gemeindevertretersitzung in der Gastwirtschaft „Zur Bilsener Mühle“ die Ergebnisse der Ausschüsse beraten und beschlossen.

Der ursprüngliche Plan der Ingenieurgemeinschaft Reese + Wulff aus Elmshorn wurde auf Wunsch der Politiker dahingehend abgeändert, dass einige Wohngrundstücke verkleinert wurden. Jedoch nicht in der Grundstücksbreite. Erreicht wird dies durch die Verschiebung der geplanten Stichstraße nach Süden. Die Mindestgrundstücks-Größe ist nunmehr auf 550 Quadratmeter (vorher 650) festgesetzt. „Wir erhoffen damit, dass das Interesse an Baugrundstücken steigen wird“, so Bürgermeister Peter Lehnert. Ulrike Thomsen, Fraktionsvorsitzende des Bürgerforum Bilsen (BFB), ergänzte: „Es ist gut, dass jetzt einige Grundstücke kleiner sind, die sich Familien mit auch schmalerem Geldbeutel leisten können.“ Sie fügte hinzu: „Die Grundstücksgrößen sind zwar festgelegt, aber nicht in Stein gemeißelt.“

Interessenten könnten sich bei Bedarf zusammensetzen und benachbarte Grenzen verschieben oder sonstige Lösungen finden. Die Grundstücksgrößen der Wohnbebauung im Wohngebiet und Mischgebiet variieren zwischen 550 und 940 Quadratmeter und kosten zwischen 100 und 125 Euro pro Quadratmeter. Bilsener Bürger, die bei der Vergabe der Grundstücke vorgezogen werden, erhalten zudem pro Quadratmeter 7,50 Euro Rabatt.

An der Gestaltung der Häuser sollen nur geringfügige Festsetzungen gelten. So wird die Anzahl der Geschosse auf ein Vollgeschoss begrenzt. Die Firsthöhe beträgt maximal 9,50 Meter. Die Traufhöhe ist nicht vorgeschrieben. Bei den Farben der Fassaden der Hauptgebäude sind nur gedeckte Farben zulässig, also grelle kontrastierende Farben nicht erlaubt. Die Dachform ist frei wählbar, die Dachneigung darf 15 bis 60 Grad betragen.

Ab sofort kann jeder das Grundstück seiner Wahl im Amt Rantzau in Barmstedt vormerken lassen. „Sinnvoll ist es, dies bis zum 4. Dezember zu tun, dann ist die erste Runde gelaufen“, so Lehnert. Es könnte sein, dass sich dann auch auswärtige Interessenten bewerben können.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen