Webseite : Neuer Auftritt für die Barmstedter Stadtbücherei

Stolz auf den neuen Internet-Auftritt:  Programmierer Chester Kollschen (von links), Sponsor Olaf Lorenz, Büchereileiterin Sabine Jülich, Bürgermeisterin Heike Döpke und Sponsor Oliver Jarmes präsentieren die neue Homepage auf unterschiedlichen Endgeräten.
Stolz auf den neuen Internet-Auftritt: Programmierer Chester Kollschen (von links), Sponsor Olaf Lorenz, Büchereileiterin Sabine Jülich, Bürgermeisterin Heike Döpke und Sponsor Oliver Jarmes präsentieren die neue Homepage auf unterschiedlichen Endgeräten.

Die Homepage wurde erneuert und bietet nun mehr Inhalte. Eine Lutzhorner Firma übernimmt die Kosten.

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12. Dezember 2017, 12:30 Uhr

Alles neu macht – der Dezember. Zumindest bei der Barmstedter Stadtbücherei: Sie wartet seit kurzem mit einem neuen Internet-Auftritt auf. „Sie ist wesentlich dynamischer als unsere vorige Homepage“, sagt Büchereileiterin Sabine Jülich, die sich über die neue Seite ebenso freut wie darüber, dass deren Entwicklung gesponsert wurde. Die Lutzhorner Firma C319 IT-Services hat den „vierstelligen Betrag“ gezahlt, den das Projekt gekostet hat. Ansonsten hätte ihn die Stadt tragen müssen. „Es gab schon eine Ausschreibung“, sagt Bürgermeisterin Heike Döpke (parteilos). Doch als C319-Geschäftsführer Olaf Lorenz und Oliver Harmes von dem Vorhaben erfuhren, sprangen sie spontan als Geldgeber ein. „Wir sind mit unseren drei Kindern Stammkunden der Bücherei und nutzen das Angebot intensiv“, berichtet Lorenz, der die Bücherei schon seit seiner eigenen Kindheit und aus einem Schülerpraktikum in der neunten Klasse kennt. „Ich kann mich noch gut an Frau Tonder erinnern“, berichtete er schmunzelnd über eine von Jülichs Vorgängerinnen. Mit der Finanzierung wolle die Firma der Bücherei „etwas davon zurückgeben, was wir in der Region erwirtschaftet haben, weil wir beide in Barmstedt und Umgebung verwurzelt sind“, so Jarmes und Lorenz.

Entwickelt wurde die Seite von Chester Kollschen. „Die Ideen für die Inhalte standen relativ schnell, und die Umsetzung hat dann etwa zwei Wochen gedauert“, berichtete er. So laufen jetzt etwa sämtliche Inhalte über die eigene Homepage, „was heißt, dass wir von Facebook und Instagram unabhängig sind“. Dadurch könne die Bücherei auch diejenigen Nutzer erreichen, „die nicht auf den Social-Media-Kanälen unterwegs sind“, erklärte Jülich.

Mit Inhalten füllen die Mitarbeiterinnen der Bücherei die Seite überwiegend selbst. Das entsprechende Tool dafür hat ebenfalls Kollschen entwickelt. Die Bücherei-Mitarbeiterinnen informieren über aktuelle Veranstaltungen, über neue Medien, die in der Bücherei erhältlich sind, geben eigene Buch-, CD- und DVD-Empfehlungen und posten Bilder oder Videos. Neu ist eine Rubrik, in der selten ausgeliehene, aber aus Sicht des Bücherei-Teams lesenswerte Werke vorgestellt werden. Die Frage, ob die Nutzer geduzt oder gesiezt werden, werde „ je nach Thema von Fall zu Fall entschieden“, sagte Jülich.

Ein weiterer wichtiger Punkt sei gewesen, die Homepage auf allen Endgeräten – vom Smartphone bis zum PC – optimal lesbar darzustellen, sagte Kollschen. Das sei gelungen, freute sich Jülich, und auch Döpke zeigte sich mit dem Ergebnis des Projekts sehr zufrieden. „So bleibt die Bücherei attraktiv und kann sich hoffentlich über eine wachsende Fan-Gemeinde freuen.“

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