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Barmstedter Zeitung

15. Dezember 2017 | 17:26 Uhr

Barmstedt : Neue Sportanlagen rücken näher

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Grund- und Gemeinschaftsschule: Die Politik gibt grünes Licht für die Umgestaltung des Außengeländes. Die Kosten: 500.000 Euro.

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Barmstedt | Nach mehreren Jahren ohne ordentlichen Sportplatz soll das gesamte Außengelände der Barmstedter Grund- und Gemeinschaftsschule ab 2015 umgestaltet werden. Dafür haben der Bau- und der Schulausschuss am Montagabend grünes Licht gegeben. Die Stadtvertreter müssen die Entscheidung noch bestätigen.

Billig wird das Vorhaben nicht: Der erste Bauabschnitt – der die Sportanlagen und Pausenhöfe umfasst – wird knapp 500.000 Euro kosten. Im Rahmen der Umsetzung solle die Verwaltung aber prüfen, ob es Einsparpotenzial gibt und ob Fördermittel beantragt werden können, sagte der Bauausschussvorsitzende Ortwin Schmidt (CDU).

„Bisher fehlt es an Ruhe- und Bewegungsflächen“, sagte Schulleiter Bernd Poepping. Geplant ist daher, den Sandspielplatz zu erweitern und vor der Mensa Bänke aufzustellen, damit die Schüler in Ruhe essen können. Zudem sollen alle Bereiche des Geländes durch einen Weg miteinander verbunden werden. Bislang nutzen die Grundschüler einen eigenen Pausenhof. „Wir hatten immer gedacht, dass wir die Kleinen schützen müssen. Aber das ist Quatsch“, sagte Poepping.

Auf dem Sportgelände neben den AKN-Gleisen werden eine 100-Meter-Lauf- und eine Weitsprungbahn, ein Bolzplatz und ein Beachvolleyballfeld entstehen. Im vorderen Bereich des Schulgeländes sind Felder für Streetsoccer und Basketball vorgesehen. Den Wunsch der Sportvereine – die den Platz ebenfalls nutzen können – nach einer Flutlichtanlage hat die Politik aus Kostengründen zunächst abgelehnt. „Es werden aber prophylaktisch Leerrohre für die Stromversorgung der Masten verlegt“, sagte Schmidt.

Wenn das Vorhaben von der Stadtvertretung genehmigt werde, könnten die Anlagen im Sommer 2015 fertig sein, schätzt er. Wann der Umbau des Parkplatzes vor den Sporthallen beginnen kann, sei dagegen ungewiss. „Das hängt davon ab, wann es mit der Sanierung der Hallen losgeht. Denn dann brauchen wir den Parkplatz als Stellfläche für die Baucontainer.“ Anschließend soll aus der Fläche ein „Großspielpark“ werden. Die Verwaltung rechnet für den Umbau mit Kosten von 238.000 Euro.

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