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Barmstedter Zeitung

11. Dezember 2017 | 14:31 Uhr

Barmstedt : Neue Skulpturen zum Jahrestag

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Außenausstellung auf der Schlossinsel Rantzau soll viele Jahre dauern. Nach und nach kommen weitere Objekte hinzu.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 16:00 Uhr

Barmstedt | Das erste Kunstwerk der Außenausstellung auf der Barmstedter Schlossinsel ist schon lange installiert, aber es wird trotz eines Hinweisschildes ständig übersehen: „Die Gestirne Pangaeas“ hängen in etwa vier Metern Höhe mitten in den Bäumen am Ufer des Rantzauer Sees. „Wenn die Bäume demnächst ihr Laub verlieren, sieht man sie besser“, sagt Künstlerin Karin Weißenbacher, die die Ausstellung organisiert. Sie soll den 30. Jahrestag der Schenkung der Schlossinsel würdigen, viele Jahre dauern und nach und nach um weitere Kunstwerke ergänzt werden.

Seit kurzem stehen auf der Grünfläche vor dem Café zwei Holzobjekte des Ellerbeker Künstlers Peer Oliver Nau: ein bunter Wellensittich und zwei je 2,50 Meter hohe Skulpturen, die durch ihre rot-weiße Bemalung an Fliegenpilze erinnern. „Zum Winter hin werden sie um ein weiteres Objekt ergänzt“, sagt Nau, der in seinen Installationen gern Märchen thematisiert. Rechtzeitig vor dem Adventsmarkt würden die Skulpturen aber abgebaut, versichert er.

Auf der Wiese vor der Keramik-Remise liegt ein von Jürgen Gaedke bearbeiteter, etwa eine Tonne schwerer Granitfindling. „Er wird noch einen Zwilling erhalten“, kündigt Weißenbacher an. Auch sie selbst wird die Ausstellung um ein Objekt bereichern: Ende des Jahres soll das Werk aus Granit, Stahl und Naturstein mit dem Titel „Über den Wolken“ aufgebaut werden.

„Das Besondere an Außenobjekten ist, dass sie eigens für ihren Standort geschaffen werden“, sagt Weißenbacher. So habe der Büdinger Künstler Axel Gallun die blattgoldverzierten Scheiben, die die „Gestirne Pangaeas“ bilden, extra für den Uferbereich der Schlossinsel geschaffen. Wo sie wahrscheinlich bald mehr Aufmerksamkeit erfahren werden.

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