Barmstedt : NAJU feiert Geburtstag

Barmstedts junge Naturschützer präsentierten stolz ihre Bastelarbeiten, die sie am NAJU-Stand gefertigt hatten.
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Barmstedts junge Naturschützer präsentierten stolz ihre Bastelarbeiten, die sie am NAJU-Stand gefertigt hatten.

Barmstedts junge Naturschutzgruppe besteht seit zehn Jahren. Nachwuchswerbung am Mühlentag.

shz.de von
11. Juni 2014, 16:00 Uhr

Barmstedt | Mit einem großen Aktionstag hat die Naturschutzjugend (NAJU) Barmstedt ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Eingebettet in den Mühlentag, der wieder zahlreiche Besucher aus Nah und Fern anlockte, präsentierten sich die Naturschützer mit einem Stand am Rantzauer See. Sie boten Basteln und Spiele an und informierten über ihre Geschichte, ihre Treffen, ihre Fahrten und ihre konkrete Naturschutzarbeit.

Es begann alles vor zehn Jahren, als die Barmstedterin Katja Langensteiner, Mutter dreier Söhne, die Anregung gab, eine Naturschutzjugend ins Leben zu rufen. Mittlerweile hat sich der Nachwuchs des NABU Barmstedt prächtig entwickelt – nicht zuletzt dank Katja Erber und Ernst-Reimer Saß, die bereits acht beziehungsweise zehn Jahre Betreuungsarbeit leisten. Während des gesamten Zeitraums haben sie etwa 70 Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis 14 Jahren unter ihre Fittiche genommen. Aktuell gehören der NAJU neun Kinder und Jugendliche an.

Die Projekte, die die NAJU im Laufe der Zeit realisiert hat, können sich sehen lassen. Das gilt beispielsweise auch für den Teich, den die Gruppe am Heederbrook angelegt hat. Dort schufen sie zudem eine Eisvogelwand. Darüber hinaus betreut die NAJU eine Nasswiese, ist auf einer Ausgleichswiese der Stadt aktiv und pflegt selbst gebastelte Nistkästen für Vögel und Fledermäuse insbesondere am Rantzauer See und im Vosslocher Wald.

„In den vergangenen Jahren haben wir auch Ausflüge mit dem Boot zur Elbinsel Pagensand unternommen und im Zelt bei Revierförster Hubert Bock im Hasselbusch übernachtet“, erzählen Erber und Saß. Dankbar sind sie über die Unterstützung, die sie von verschiedener Seite bei der Durchführung von Projekten erhielten. So leistete die Freiwillige Feuerwehr Barmstedt technische Hilfe, und die Heeder Landmaschinen stellten ihren Bagger zur Verfügung.

Die jungen Barmstedter Naturschützer, die einmal in die Fußstapfen der Erwachsenen treten sollen, treffen sich an jedem Freitagnachmittag – und zwar dort, wo die jeweiligen Aktionen stattfinden. Wer sich der Gruppe anschließen möchte, wird mit offenen Armen empfangen. Interessierte können sich unter der Rufnummer 04123-1370 bei Katja Erber melden und nähere Informationen erhalten.

Vielleicht ist ja das eine oder andere Kind am Mühlentag auf den Geschmack gekommen und schließt sich der Nachwuchsorganisation des Barmstedter NABU an.

Ziel der Naturschutzjugend (NAJU) ist es, durch aktiven Natur- und Umweltschutz die natürlichen Lebensgrundlagen des Menschen und die biologische Vielfalt zu erhalten. Durch ihren Einsatz trägt sie zum Erhalt der Umwelt als wichtigste Lebensgrundlage bei. Durch Naturerleben, praktischen Naturschutz sowie umweltpolitisches Engagement bereitet sie für diese und zukünftige Generationen den Weg zu einer weltweit nachhaltigen Gesellschaft. Die NAJU vermittelt jungen Menschen fundierte Kenntnisse über die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Funktionsweise von Ökosystemen.
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