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Barmstedter Zeitung

18. Oktober 2017 | 21:07 Uhr

Barmstedt : Nabu-Tour am Rantzauer See

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

45 Gäste nehmen an der Nabu-Tour am Rantzauer See teil. Viele Fragen zu Baumfällungen an der Pinneberger Landstraße.

shz.de von
erstellt am 21.Apr.2015 | 16:30 Uhr

Barmstedt | Viel Interesse an der Vogelstimmentour: Mehr als 45 gut gelaunte Frühaufsteher sind am Sonntagmorgen zur Veranstaltung des Nabu am Rantzauer See gekommen. Unter ihnen war auch Christian Kahns, Bürgervorsteher der Stadt Barmstedt. Die Stimmung in der doch recht großen Gruppe sei positiv und entspannt gewesen, sagt Hans-Peter Lohmann, Vorsitzender des Nabu. Einige Kinder seien sogar mit Bestimmungsbüchern ausgestattet gewesen und hätten wissbegierig teilgenommen.

Hans-Jürgen Raddatz, zweiter Vorsitzender des Nabu, und Lohmann gaben während der Exkursion zahlreiche Informationen und Erläuterungen. Nicht nur zur heimischen Vogelwelt: Sie hoben auch die Bedeutung des alten Baumbestands rund um den Rantzauer See hervor. Denn aufgeschreckt durch die Fällmaßnahmen am Rand der Pinneberger Landstraße hatten die Teilnehmer zu diesem Thema viele Fragen an die beiden NABU-Leute herangetragen.

Während der Tour habe es viel zu beobachten gegeben, so Lohmann weiter: Neben den häufigeren Singvogel-Arten wie Zilpzalp, Buchfink, Kleiber, Zaunkönig und Meisen konnte auch ein Star an einer Spechthöhle beobachtet werden sowie der seltene Mittelspecht in einer Baumkrone. Ein brütender Haubentaucher am Seeufer und eine Gebirgsstelze im Bereich der Fischtreppe waren die Höhepunkte im Seebereich. Als neue Gänseart wurden einige Nilgänse, eine anderen Gänsearten gegenüber sehr aggressive Art, auf dem See entdeckt. Es wurde spekuliert, wie sich die Anwesenheit dieser Art auf die hohe Anzahl Kanadagänse auswirken wird. Bei einem Essen im Restaurant „Zum Bootssteg“ klang die Tour aus.

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