Münster bleibt Bürgermeister

Die Mitglieder der neuen Bokeler Gemeindevertretung um Bürgermeister Wolfgang Münster (rechts).
Die Mitglieder der neuen Bokeler Gemeindevertretung um Bürgermeister Wolfgang Münster (rechts).

Konstituierende Sitzung der Gemeinde Bokel/ Vorbereitung für 650-Jahr-Feier wird von Gemeindevertretung in Angriff genommen

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20. Juni 2018, 16:00 Uhr

Flott über die Bühne ging die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung Bokel. Schon in ihrem Wahlprogrammen hatten die Bokeler Runde und die CDU das harmonische Miteinander der vergangenen Jahre betont. Und das solle auch zukünftig so blieben – zumindest, wenn es nach Bürgermeister Wolfgang Münster geht. „Ich wünsche mir eine gute Zusammenarbeit und viel Spaß in den nächsten fünf Jahren“, sagte er nach seiner einstimmigen Wiederwahl.

Im neuen Dorfparlament hat die Bokeler Runde, der auch Münster angehört, fünf Sitze, die übrigen vier Sitze nimmt die CDU ein. Nicht mehr vertreten ist die Unabhängige Wählergemeinschaft Bokel, kurz UWB, die bei der Wahl 2008 mit 47 Prozent der Stimmen nur hauchdünn die absolute Mehrheit in der Gemeindevertretung verpasst hatte, und die kurz vor der Wahl im Mai bekannt gab, nicht mehr antreten zu wollen. 2013 hatte es für die UWB immerhin noch zu knapp 30 Prozent gerecht.

Münster ist seit 2008 Bürgermeister seines Heimatdorfes. Wahlkampfthemen der Bokeler Runde waren unter anderem der Breitbandausbau, die A 20 und ein neues Feuerwehrfahrzeug. Fraktionsvorsitzender der Bokeler Runde ist Gerhard Söth. Die Christdemokraten um ihren Fraktionschef Götz Reimer wollen sich insbesondere für den Erhalt des dörflichen Charakters, für Familien, Kindergarten und Senioren stark machen.

Genau wie Wolfgang Münster wurden auch seine beiden stellvertretenden Bürgermeister einstimmig gewählt. Erster Stellvertreter ist Götz Reimer, zweiter Stellvertreter Gerhard Söth. Mit Geschenken und Urkunden verabschiedet wurden fünf ehemalige Gemeindevertreter, die nicht mehr dem Dorfparlament angehören. Die neue Politikerrunde wird schon bald mit den Vorbereitungen für die 650-Jahr-Feier Bokels beginnen, die im kommenden Jahr ansteht. Auf das Datum hatte der Heimatforscher Helmut Trede hingewiesen. Alle Gemeindevertreter waren sich darüber einig, dass dies „gebührend gefeiert werden sollten“, wie es Söth ausdrückte. Wann genau und wie viel Geld und Einsatz dafür nötig werden, steht noch nicht fest und soll in den kommenden Monaten geklärt werden.

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